Songzio präsentiert avantgardistische SS27-Kollektion „IMPAVIDE“
Das koreanische Modehaus verbindet archetypische Elemente des traditionellen Hanbok mit futuristischen Rüstungs-Layern und skulpturalen Drapierungen.
Zusammenfassung
Songzio hat seine Spring/Summer-2027-Kollektion mit dem Titel IMPAVIDE enthüllt, die Themen wie Resilienz und unbeirrte Gelassenheit erforscht.
Die Saisonlinie interpretiert historische koreanische Archetypen neu und integriert traditionelle Hanbok-Designelemente wie den Git in ein zeitgenössisches, avantgardistisches Konzept.
Im Mittelpunkt steht ein eklektischer Materialmix: Zarte Habotai-Seide und transparenter Organza treffen auf metallische Oberflächen, schimmerndes Vinyl und papierleichte, zerknittert wirkende Leder-Finishes.
Songzio hat offiziell den Vorhang für seine Frühjahr/Sommer-Kollektion 2027 mit dem Titel „IMPAVIDE“ gelüftet. Angetrieben von einer intensiven Auseinandersetzung mit unerschütterlicher innerer Ruhe und Resilienz entwirft die avantgardistische Saisonlinie Figuren, die durch die Zeit reisen und einen trotzigen, furchtlosen Geist in zeitgenössische Menswear- und Womenswear-Lookbooks tragen.
Die Kollektion setzt gezielt auf die Dualität von Tradition und Innovation, um konventionelle Schnittführung radikal aufzubrechen. Skulpturale, asymmetrische Drapierungen werden strategisch durch schwere, rüstungsartige Lagen aus körpernah gelegten Falten, mehrlagigen Paneelen und präzise konturierten Silhouetten ausbalanciert. Klassische, maßgeschneiderte Pieces werden radikal verdreht, verwunden und rotiert, um unerwartete strukturelle Spannung und dramatisches Volumen zu erzeugen. Besonders prägnant: Das Label interpretiert den Git – ein traditionelles, abnehmbares koreanisches Kragenelement aus dem historischen Hanbok – neu und kombiniert ihn mit tief geschlitzten Ausschnitten, fließend herabfallenden Paneelen und im schrägen Fadenlauf geschnittenen Details, die modernes Tailoring in lebende Skulpturen verwandeln.
Die Proportionen der Kollektion experimentieren mit Muschel- und Kokongeometrien und setzen auf weit geschnittene Raglan-Dolman-Ärmel, die sich fließend um den sich bewegenden Körper ausdehnen und wieder zurücknehmen. Gekürzte Oberteile treffen auf asymmetrisch drapierte Röcke und großzügig geschnittene, geschichtete Hosen. Dieses Spiel mit der Konstruktion setzt sich konsequent in einer eklektischen Materialauswahl fort: Zarte, naturbelassene Habotai-Seide, Woll-Leinen, Baumwoll-Leinen-Mesh und transparenter Organza stehen futuristischen Metallic-Oberflächen, schimmerndem Vinyl, punk-inspiriertem Tweed und papierleichten Leder-Finishes gegenüber, die bewusst geknittert und zerdrückt wirken. Von Hand ausgefranste Fransenabschlüsse, betont abgenutzte Nähte und geschlitzte Öffnungen erzeugen eine patinierte, vom Tragen gezeichnete Ästhetik, überwiegend inszeniert in dramatischem Schwarz und Elfenbein, akzentuiert durch malerische Farbstöße in Salbei, Citron, Beere und Tinte.
Accessoires komplettieren die saisonale Inszenierung mit einer Mischung aus poetischen und konstruktiven Designcodes. Luftig schwingende Schalbindungen treffen auf einen wiederkehrenden Signature-Ausschnitt, der aus Bändern entsteht, die durch Gürtelschlaufen über der Brust gezogen werden. Unter den fließenden Säumen erden asymmetrisch geschnittene Derbys mit übergroßen Sohlen sowie Cut-out-Boot-Sandalen aus stark patiniertem Leder die Looks.


















