Mori Art Museum kündigt Mariko Moris erste große Retrospektive in Japan seit über 20 Jahren an
Die wegweisende Ausstellung „All That Shines“ vereint rund vierzig Werke aus drei Jahrzehnten im Schaffen der visionären Künstlerin.
Zusammenfassung
Das Mori Art Museum präsentiert Mariko Moris Retrospektive „All That Shines“ vom 31. Oktober 2026 bis zum 28. März 2027.
Die Schau beleuchtet Moris Konzept der „Oneness“ im Spannungsfeld von Kunst, Wissenschaft und Spiritualität und zeigt Arbeiten aus drei Jahrzehnten ihrer Karriere.
Das Mori Art Museum in Tokio hat mit Mariko Mori: All That Shines eine große Retrospektive angekündigt, die mehr als drei Jahrzehnte im Schaffen der visionären Künstlerin nachzeichnet. Die Schau ist vom 31. Oktober 2026 bis zum 28. März 2027 zu sehen und markiert Moris erste große institutionelle Retrospektive in Japan seit ihrer Ausstellung Pure Land im Jahr 2002 im Museum of Contemporary Art Tokyo.
Die Ausstellung zeichnet die weitreichende konzeptuelle Entwicklung der Künstlerin nach – von ihren gesellschaftskritischen Arbeiten Mitte der 1990er-Jahre bis hin zu umfassenden metaphysischen Fragestellungen, die technologischen Futurismus mit alten Bewusstseinsphilosophien verbinden. All That Shines>>versammelt rund vierzig Werke, die Moris interdisziplinäre Innovationen in Computerbildfotografie, Video, Zeichnung, Skulptur und großformatigen interaktiven Environments zeigen. Zu sehen sind historische, performancebasierte Videoarbeiten wie „Miko No Inori“ (1996) ebenso wie ikonische Installationen wie „Wave UFO“ (1999–2002), das als erstes Kunstwerk gilt, das eine funktionsfähige Biofeedback-Schnittstelle für Gehirnwellen in eine Visionskuppel aus Fiberglas integrierte.
Die Ausstellung rückt zudem komplexe, wissenschaftlich geprägte Arbeiten wie „Tom Na H-iu“ (2006) in den Fokus – eine interaktive skulpturale Installation, die direkt mit astrophysikalischen Daten verbunden ist und Neutrinoemissionen von Supernova-Explosionen in Echtzeit in aufblitzende Lichtimpulse übersetzt. Daneben werden fotografische Dokumentationen monumentaler ortsspezifischer Außeninstallationen wie „Primal Rhythm: Sun Pillar“ (2011) und „Ring: One with Nature“ (2016) präsentiert, die direkt an der Himmelsgeometrie der Sonne zur Wintersonnenwende ausgerichtet sind.
Mori Art Museum
53/F Roppongi Hills Mori Tower
Roppongi, 6 Chome−10−1, Minato City
106-6150 Tokio, Japan



















