Hypegolf Foto-Essay: Das Local Muni im Monarch Bay Golf Club
Ein visueller Blick in die Public-Golf-Kultur.
Monarch Bay war mein erster Heimatplatz – ein Ort, der für mich immer etwas Besonderes bleiben wird. Seit drei Jahren komme ich hierher.
Für alle, die gerade mit Golf anfangen, bietet der Platz so gut wie alles, was man sich wünschen kann: eine zweistöckige Driving Range, spezielle Übungsbereiche fürs Kurzspiel, einen 18-Loch-Kurs im Scottish-Links-Stil und einen Executive-Platz mit neun Löchern, den „Marina 9“. Das Ganze liegt direkt an der Bayfront und eröffnet weite Blicke auf die Skyline von San Francisco und die Bucht.
Einige meiner schönsten Golfmomente habe ich hier erlebt – darunter auch mein erstes Hole-in-one auf dem Marina 9, noch in meinem allerersten Jahr auf dem Platz.
An langen Sommertagen blieben meine Freundinnen, Freunde und ich oft fast bis 21 Uhr und kosteten wirklich jede Minute Tageslicht aus. Wenn wir nach der Arbeit nicht genug Zeit für eine komplette 18-Loch-Runde hatten, sind wir einfach zum nächsten freien Loch gegangen und haben unseren eigenen Wettbewerb inszeniert. Ein kurzer „Closest-to-the-pin“-Contest oder ein Chip-off knapp neben dem Grün hielt uns draußen, bis wir die Fahne kaum noch erkennen konnten. Diese spontanen Spiele wurden zu einigen meiner liebsten Erinnerungen an Monarch.
Was Monarch aber wirklich besonders macht, ist seine Community. Es herrscht eine offene, lässige Atmosphäre, die den Charme eines öffentlichen Golfplatzes an einem warmen Abend in der Dämmerung perfekt einfängt. Stammgäste verbringen hier stundenlang an der Range, feilen an ihrem Schwung, ohne je den Platz zu betreten, während andere sich auf der Terrasse mit ihrem Lieblingsgetränk treffen, mit Freundinnen und Freunden plaudern und dabei auf die Abschläge der 1. und 10. Bahn blicken.
In Monarch Bay habe ich nicht nur Golfspielen gelernt, sondern auch, die kleinen, einfachen Dinge zu schätzen, die dieses Spiel so besonders machen.



















