Bugatti enthüllt den W16 Mistral „Blanc Éternel“ – einzigartiger Hypercar-One‑Off in königlichem Porzellan-Trimm
Der maßgeschneiderte Roadster rollt mit einem skelettartigen, von Hand gemalten digitalen Wireframe-Look vor und ist weltweit auf nur 99 Exemplare limitiert.
Zusammenfassung
Bugatti hat sein neuestes Unikat aus der elitären Sur Mesure-Abteilung vorgestellt: den W16 Mistral „Blanc Éternel“.
Der einmalige Hypercar-One‑Off entstand in direkter Zusammenarbeit mit KPM (Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin) und integriert echtes Porzellan an Exterieur- und Interieur-Elementen.
Optisch tritt der Hypercar als spiritueller Nachfolger des Veyron Grand Sport L’Or Blanc von 2011 auf – mit von Hand maskierten, schwarzen geometrischen Linien auf strahlend weißer Basis, die an ein modernes digitales Wireframe-Modell erinnern.
Bugatti hat offiziell den Vorhang für sein neuestes, ultra-exklusives Automobil-Meisterwerk gelüftet und den einzigartigen W16 Mistral „Blanc Éternel“ präsentiert. Zum Leben erweckt von der elitären Sur-Mesure-Individualisierungsabteilung der französischen Luxusmarke, wurde der maßgeschneiderte, offene Roadster in enger Abstimmung mit dem traditionsreichen deutschen Luxusporzellanhersteller KPM (Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin) entwickelt. Indem jahrhundertealte höfische Kunst mit Hypercar-Engineering auf höchstem Niveau verschmilzt, wird das Fahrzeug zur rollenden Leinwand – und definiert neu, wie Luxus in seiner puren Materialität aussehen kann.
Das konzeptionelle Fundament des Blanc Éternel reicht zurück ins Jahr 2011, als Bugatti und KPM mit dem porzellanveredelten Veyron Grand Sport L’Or Blanc die Automobilwelt aufrüttelten. Fünfzehn Jahre später kehrt die Partnerschaft zurück, um die letzte Dämmerung von Bugattis reiner Verbrenner-Ära zu zelebrieren. Die Karosserie verzichtet auf klassische Lackierungen und setzt stattdessen auf ein makelloses, von Porzellan inspiriertes Weiß als Basis. Um die skulpturale Ingenieurskunst des Fahrzeugs zu betonen, verbrachten Kunsthandwerker Hunderte von Stunden damit, von Hand abzukleben und kräftige, fließende, geometrische schwarze Linien über die Karosserieteile zu ziehen. Die daraus entstehende Lackierung erinnert an ein hochmodernes digitales Wireframe-Modell und inszeniert eine Optik, die zugleich futuristisch, skelettartig und bis ins Detail kunstvoll ausgearbeitet ist.
Getreu dem Erbe von KPM wird echtes, physisches Porzellan direkt in die Architektur des Hypercars integriert, statt lediglich als Farbinspiration zu dienen. Außen akzentuiert das kostbare, von Hand veredelte Material den Tankdeckel und die zentralen Markenembleme. Im Inneren zieht sich die hyperluxuriöse Inszenierung über weißes Leder, das mit kontrastierenden schwarzen Nadelstreifen detailliert ist. Echte Porzellanplatten ersetzen herkömmliche Carbon- oder Aluminium-Zierleisten und veredeln die Türarmauflagen, Fensterheber, Mittelkonsole sowie die Lautsprecherabdeckungen. Selbst der Quad-Turbo-Motorraum erhält die royale Behandlung: mit maßgeschneiderten weißen Motorabdeckungen, die KPMs ikonischen königlichen Zepterstempel tragen, während der Schriftzug „Blanc Éternel“ elegant auf der Unterseite des aktiven Heckflügels inszeniert ist.
Unter der filigranen Handwerkskunst bleibt die Technik ein unverfälschtes, die Gesetze der Physik scheinbar aushebelndes Monster. Der Mistral fungiert als offizieller Abschiedsgruß auf der Straße an Bugattis legendären 8,0-Liter-W16 mit vier Turboladern, bevor die Marke dauerhaft auf den V16-Hybridantrieb des kommenden Tourbillon umstellt. Mit unglaublichen 1.578 PS (1.600 PS) katapultiert sich der Roadster in nur 2,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und stürmt weiter zu einer elektronisch begrenzten Höchstgeschwindigkeit von rund 420 km/h (mit möglichen Limits von bis zu 439 km/h). Als augenzwinkernde, aber standesgemäße Hommage an die Porzellan-Partnerschaft verzichtet die Kommission Berichten zufolge komplett auf klassische Cupholder – der anonyme Besitzer erhält dafür allerdings 1.000 passende, wiederverwendbare KPM-Porzellan-Kaffeebecher.
Auch wenn Bugatti den finalen Verkaufspreis dieses Sur-Mesure-Meisterwerks streng vertraulich behandelt, liegt ein „normaler“ Mistral – weltweit auf nur 99 Exemplare limitiert – bereits mit Basispreis bei rund 5 Millionen US-Dollar, noch vor jeglichen Extras. Angesichts des enormen handwerklichen Aufwands, der maßgeschneiderten KPM-Komponenten und seines Status als einzigartiges historisches Sammlerstück dürfte die finale Bewertung des W16 Mistral „Blanc Éternel“ deutlich – und sehr entspannt – über dieser Marke liegen.



















