Warriors planen Mega-Coup: LeBron James, Anthony Davis und Stephen Curry sollen schon diesen Sommer vereint werden
Die Franchise fährt in dieser Offseason den aggressivsten Kurs ihrer Ära, um Stephen Currys sich schließendes Titel-Fenster maximal auszunutzen.
Zusammenfassung
Golden State Warriors prüfen aktiv alle Optionen, um LeBron James und Anthony Davis an die Seite von Stephen Curry zu holen
Vorgeschlagene Trade-Pakete für Davis drehen sich um Jimmy Butler und mehrere Draft-Picks, die zu den Washington Wizards geschickt würden
Washington plant, Davis zu verlängern, während die Portland Trail Blazers als ernsthafte Konkurrenz im Poker um den Big Man gelten
Die Golden State Warriors versuchen derzeit, einen der kühnsten Offseason-Pläne der jüngeren NBA-Geschichte Realität werden zu lassen. Die Verantwortlichen in der Bay Area wollen LeBron James und Anthony Davis mit Stephen Curry und Draymond Green vereinen. Dieser kompromisslose Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Franchise versucht, Currys sich schließendes Titel-Fenster maximal zu nutzen. Der Masterplan zielt darauf ab, die unverkennbare Chemie zu reproduzieren, die Team USA bei seinem Goldlauf 2024 gezeigt hat – als James schwärmte, wie mühelos er an der Seite des legendären Point Guards funktioniert.
Um beide Superstars an Bord zu holen, braucht es eine hochkomplexe Abfolge von Moves. Berichte von Yahoo Sports zufolge würde Golden State versuchen, James als unrestricted Free Agent zu verpflichten und parallel einen Blockbuster-Trade für den Big Man aus Washington einzufädeln. Jeder Deal mit Washington müsste Jimmy Butler enthalten, um die Gehälter auszugleichen. Butler steht derzeit auf einem auslaufenden 57-Millionen-US-Dollar-Vertrag und fällt weiterhin aus, während er sich von einem Kreuzbandriss erholt. Der Routinier hat kürzlich betont, wie sehr er bei den Warriors bleiben möchte, räumte zugleich aber die schonungslose Realität des Geschäfts ein, falls das Team einen schnelleren Weg zurück in den Titelkampf findet.
Schon allein das Unterfangen, sich Anthony Davis zu sichern, stellt das Front Office vor gewaltige Hürden. Die Verantwortlichen in Capital City haben offen klargemacht, dass sie den Star-Big-Man halten wollen, nachdem sie Trae Young bereits mit einer gewaltigen Vierjahresverlängerung gebunden haben. Davis wird im August selbst für eine vierjährige Verlängerung über 275 Millionen US-Dollar berechtigt. Ein Trade für ihn würde diese Uhr sofort zurücksetzen und seine langfristige finanzielle Absicherung unter dem aktuellen Collective Bargaining Agreement deutlich verkomplizieren.
Zusätzliche Brisanz bringt die Konkurrenz durch andere Franchises. Die Portland Trail Blazers sollen den Big Man als Premium-Plan B auf dem Radar haben, seit sie bei Giannis Antetokounmpo leer ausgegangen sind. Portland verfügt über ein verlockendes Paket aus tradbaren Verträgen und zukünftigen Draft-Picks, das Golden States Offerte um Butler und ferne Picks mühelos ausstechen könnte. Parallel beobachtet das Management intensiv Jaylen Brown – auf der Suche nach einem Move, der im Westen für ein echtes Beben sorgt.
Diese fiebrige Jagd nach Elite-Talent unterstreicht ein Muster, das sich bei Golden State in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt hat. Die Verantwortlichen zielten bereits mehrfach auf die ganz großen Namen – Paul George, Lauri Markkanen, Kevin Durant und Kawhi Leonard – und gingen doch leer aus. Der Trade für den verletzten Butler war in der vergangenen Saison eher eine Notlösung. Jetzt versucht die Franchise in letzter Minute, noch vor dem Trainingslager das wohl älteste Superteam aller Zeiten zu formen.



















