Preise für Valves Next‑Gen‑Steam‑Machine starten bei 1.049 US‑Dollar
Die neue Wohnzimmer-Hardware kommt als kompakter 6‑Zoll‑Cube mit Lotterie-Reservierungen – und dem Steam Frame VR‑Headset schon in den Startlöchern.
Zusammenfassung
- Valve hat seine Next‑Gen‑Steam‑Machine nun offiziell mit 1.049 US‑Dollar für das 512‑GB‑Modell und 1.349 US‑Dollar für die 2‑TB‑Version angesetzt – als Reaktion auf Störungen in den Lieferketten, die die ursprünglichen Preisziele zunichtemachten.
- Ein zufallsbasiertes Reservierungssystem bleibt bis zum 25. Juni geöffnet, um Scalping einzudämmen; berechtigte Kundinnen und Kunden erhalten ab dem 29. Juni Kaufeinladungen, die jeweils ein 72‑stündiges Zeitfenster umfassen.
- Der 6‑Zoll‑Gaming‑Cube wird zusammen mit optionalen Steam‑Controller‑Bundles ausgeliefert und geht dem Launch des Steam Frame VR‑Headsets im Rahmen des Steamworks‑Verified‑Programms voraus.
Valve Corporation ist mit der Ankündigung seiner Next‑Gen‑Hardware offiziell wieder im Living‑Room‑Segment angekommen: der neuen Steam Machine. Der Gaming‑Gigant ruft für das heiß erwartete 512‑GB‑Modell 1.049 US‑Dollar auf, während die Flaggschiff‑Version mit 2 TB mit 1.349 US‑Dollar zu Buche schlägt. Weltweite Engpässe bei Speichermodulen und massiver Druck auf die Lieferketten zwangen die Marke dazu, ihre ursprünglichen Preisziele zu verwerfen. Genau diese Produktionshürden hatten bereits zu einer jüngsten Preiserhöhung um 300 US‑Dollar beim Handheld Steam Deck OLED geführt, das aktuell bei 789 US‑Dollar startet. Wer auf einen günstigen Einstieg gehofft hat, sieht sich nun mit einem klaren High‑End‑Segment konfrontiert, das von Komponentenknappheit geprägt ist.
Das Management des Unternehmens hat ein strikt zufallsbasiertes Reservierungssystem eingeführt, um anhaltende Scalper‑Bots auszubremsen und echten Fans den Zugriff auf Geräte zu sichern. Interessierte Käuferinnen und Käufer haben bis zum 25. Juni Zeit, über ihre offiziellen Store‑Accounts an der digitalen Lotterie teilzunehmen. Ein Algorithmus wählt anschließend nach dem Zufallsprinzip berechtigte Nutzerinnen und Nutzer aus und verschickt ab dem 29. Juni exklusive Kaufeinladungen. Die Ausgewählten erhalten dann ein eng getaktetes 72‑Stunden‑Fenster, um ihren Kauf abzuschließen, bevor ihr Slot an die nächste Person in der Warteschlange weitergereicht wird. Teilnehmende müssen ein Konto in gutem Stand gemäß der Steam Subscriber Agreement sowie eine verifizierte Einkaufshistorie vor dem 27. April vorweisen, um sich für die Hardware‑Warteliste zu qualifizieren.
Die physische Hardware setzt auf eine betont hochwertige Designsprache und grenzt sich klar von klassischen Plastikkonsolen ab. Der kompakte 6‑Zoll‑Gaming‑Cube fügt sich nahtlos in moderne Entertainment‑Setups ein. Käuferinnen und Käufer der Top‑Variante mit 2 TB Steam Machine erhalten exklusive Frontplatten aus massivem Nussbaumholz und edle rote Stoffakzente – ein Statement, das den Enthusiasten‑Preisrahmen unterstreicht. Das Gerät wird mit optionalen Controller‑Bundles angeboten, die maximale Kompatibilität mit der gewaltigen digitalen Bibliothek sicherstellen sollen. Der Launch bereitet zugleich die Bühne für das kommende, eigenständige Steam Frame VR‑Headset. Beide neuen Geräte tragen nun die offizielle Abnahme des internen Steamworks Development‑Teams, um optimale Performance direkt ab Werk zu garantieren.
Eine nahtlose Software‑Integration bleibt eines der wichtigsten Verkaufsargumente des neuen Hardware‑Ökosystems. Die Konsole harmoniert perfekt mit der bestehenden Steam Mobile App und ermöglicht Remote‑Installationen sowie das Management der eigenen Bibliothek von unterwegs. Spielerinnen und Spieler können mühelos durch ihre personalisierte Discovery Queue scrollen oder die neuesten Community‑Kreationen im Workshop direkt über das TV‑Interface entdecken. Außerdem lassen sich im Points Shop Währungspunkte ausgeben oder Live‑Broadcasts verfolgen – ganz ohne klassischen Desktop‑PC. Die erste Welle des Hardware‑Rollouts richtet sich an Nordamerika, Australien sowie ausgewählte Märkte in Europa und Asien. In Südkorea wird das Gerät in dieser frühen Launch‑Phase hingegen noch nicht verfügbar sein.





















