Universal Pictures hat seinen Star für den Live-Action-LEGO-Hybridfilm in Keanu Reeves gefunden
Das Format markiert einen klaren Bruch mit der vollanimierten Warner-Bros.-Ära – und Keanu Reeves’ Casting ist gezielt um eine neue Figur herum entwickelt worden, die eigens für dieses Projekt geschaffen wurde.
Zusammenfassung
- Keanu Reeves befindet sich in Verhandlungen, die Hauptrolle in einem neuen Realfilm/Animationshybrid im LEGO-Universum bei Universal Pictures zu übernehmen, mitToy Story 4-Regisseur Josh Cooley als Regisseur an Bord.
- Produziert wird das Projekt von Jill Wilfert und Ryan Christians für The Lego Group, während die konkreten Plot-Details derzeit noch streng unter Verschluss gehalten werden.
- Universal hält die LEGO-Filmrechte seit 2020 und steht nun unter Zugzwang, das Projekt rechtzeitig bis zur Vorproduktion voranzutreiben, bevor diese Rechte zu verfallen drohen.
Keanu Reeves soll sich Berichten zufolge in Verhandlungen befinden, die Hauptrolle in einem neuen LEGO-Film bei Universal Pictures zu übernehmen, bei dem Regisseur Josh Cooley die Inszenierung übernehmen soll. LautDeadline, wird der Film Realfilm und Animation miteinander verschmelzen – ein klarer Bruch mit dem rein animierten Format der ursprünglichen LEGO-Filme von Warner Bros. – und Reeves erneut mit dem Regisseur zusammenbringen, der ihn bereits als Duke Kaboom inToy Story 4besetzt hat.
Das Hybridformat ist hier die zentrale kreative Weichenstellung, die es genauer zu betrachten gilt. Die ursprünglicheLEGO Movie-Reihe, die mit ihren Warner-Bros.-Starts weltweit insgesamt 1,1 Milliarden US-Dollar einspielte, setzte konsequent auf reine Animation und nutzte das Medium, um die visuelle Logik einer Welt aus Bausteinen mit einer Stringenz auszubauen, die durch eine Live-Action-Einbindung deutlich komplizierter geworden wäre. Der Ansatz von Universal wirkt eher wie eine bewusste Neujustierung als eine Fortführung dieser Blaupause: Der Mix aus Realfilm und Animation soll den neuen Film als eigenständige Größe positionieren – und nicht bloß als Erben der Warner-Bros.-Ära.
Schon der Casting-Prozess verrät einiges darüber, wie dieses Projekt überhaupt zusammengesetzt wurde. Laut Quellen, auf die sichDeadline, beruft, hat Universal über Jahre hinweg verschiedene Autor:innen und Regisseur:innen durchprobiert, ohne auf einen tragfähigen Ansatz zu kommen. Schließlich entschied man sich, den Film um eine eigens für Reeves geschaffene Figur herum aufzubauen und ihn so frühzeitig an das Projekt zu binden, noch bevor Cooley ins Spiel kam, um seine Regievision zu präsentieren. Diese Reihenfolge – zuerst der Star, dann der Regisseur – ist ein ungewöhnlicher Entwicklungsweg und deutet darauf hin, dass Universal zur Absicherung der Marke den prominenten Namen höher gewichtete als ein perfekt geschnürtes Kreativpaket.
Die Rechte-Situation verleiht dem Zeitplan zusätzlichen Druck. Insider:innen berichten gegenüberDeadline, dass die LEGO-Filmrechte verfallen und wieder auf den Markt kommen könnten, falls Universal das Projekt nicht innerhalb der nächsten sechs Monate zumindest in die unmittelbare Vorproduktion bringt. Für eine Marke mit der kulturellen Strahlkraft und wirtschaftlichen Bedeutung von LEGO wäre das eine schwerwiegende verpasste Chance. Reeves’ Zusage – nachdem er zuletzt erneut als Duke Kaboom inToy Story 5zu sehen war und derzeit mit seiner Band Dogstar auf internationaler Tour ist – ebnet dem Studio nun den bislang klarsten Weg, die Rechte aktiv zu halten und die Produktion weiter voranzutreiben. Jill Wilfert und Ryan Christians produzieren über The Lego Group.
Der Realfilm/Animationshybrid im LEGO-Universum befindet sich derzeit in Verhandlungen, ein Starttermin steht noch nicht fest. Weitere Details zu Handlung und Besetzung werden erwartet, sobald das Projekt bei Universal Pictures in Richtung Vorproduktion geht.



















