DC Studios’ „Supergirl“ startet mit 18 Millionen US‑Dollar am ersten Tag an den US-Kinokassen
Das kosmische Abenteuer mit Milly Alcock landet zum Start nur auf Platz zwei – und trifft am zweiten Wochenende auf harte Konkurrenz durch Pixars „Toy Story 5“.
Zusammenfassung
Warner Bros. und DC Studios’ Supergirl spielte am Freitag in 3.602 Kinos in Nordamerika 18 Millionen US‑Dollar ein.
In der Starttages-Summe enthalten sind bereits 7,8 Millionen US‑Dollar aus Early-Access-Fanvorstellungen am Mittwoch sowie den Previews am Donnerstagabend.
Unter der Regie von Craig Gillespie steuert der 170-Millionen-US‑Dollar-Blockbuster aktuell auf ein verhaltenes Startwochenende von nur 38 bis 41 Millionen US‑Dollar zu und bleibt damit klar hinter den ursprünglichen Prognosen zurück.
Warner Bros. Discovery und DC Studios’ Supergirlist offiziell an den heimischen Kinokassen gestartet und spielte am Eröffnungstag schätzungsweise 18 Millionen US‑Dollar ein. Zwar sicherte diese Summe der Comicverfilmung einen komfortablen zweiten Platz, doch die frühen Prognosen wurden inzwischen deutlich nach unten korrigiert – der Hochbudget-Film steht damit vor einem weitaus härteren Weg an den Kinokassen, als ursprünglich erwartet.
Ein genauerer Blick auf die Zahlen des Starttags zeigt jedoch, wie stark der Film von einem vorgezogenen Fan-Ansturm lebt. In den kumulierten 18 Millionen US‑Dollar vom Freitag stecken bereits 7,8 Millionen US‑Dollar aus Early-Access-Vorstellungen unter der Woche und den klassischen Donnerstagabend-Previews. Damit verbleiben nur 10,2 Millionen US‑Dollar echtes „Freitags“-Einspiel aus dem regulären Kinopublikum. Aufgrund dieses vorgezogenen Besucherverhaltens haben Branchenanalysten die Prognose für das dreitägige Startwochenende inzwischen auf einen Bereich von 38 bis 41 Millionen US‑Dollar gesenkt – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem noch zu Monatsbeginn erwarteten Startrahmen von über 50 Millionen US‑Dollar.
Der verhaltene Start setzt die kommerzielle Zukunft des neu aufgelegten DC Universe (DCU) unter der kreativen Führung von James Gunn und Peter Safran unmittelbar unter Druck. Als zweiter großer Kino-Pfeiler der Neuausrichtung liegt Supergirl in den Trenddaten deutlich hinter seinem Vorgänger Superman, der im vergangenen Jahr mit einem imposanten Inlandsdebüt von 125 Millionen US‑Dollar eröffnete. Mit einem Netto-Produktionsbudget von schätzungsweise 170 bis 185 Millionen US‑Dollar vor Marketingkosten steht der Film vor einem harten Weg, um seinen globalen Break-even-Punkt von rund 430 Millionen US‑Dollar zu erreichen. Frühe Zuschauerdaten deuten auf gemischte Mundpropaganda hin: Der Film kommt auf ein CinemaScore-Rating von B‑ und eine Publikumszustimmung von 76 % bei Rotten Tomatoes.
Verstärkt wird Supergirls Gegenwind an den Kinokassen durch die außergewöhnliche Stabilität von Disney und Pixars Toy Story 5.In seinem zweiten Wochenende setzt der Animationsgigant seinen dominanten Lauf an den Kinokassen fort und steuert auf ein beeindruckendes Zweitwochenend-Einspiel von 70 bis 80 Millionen US‑Dollar zu. Der unablässige Familienandrang begrenzt Supergirls Leinwandpräsenz spürbar, dennoch hofft der Film auf starke Laufzeiten im Ausland, wo er bis einschließlich Donnerstag zumindest auf einen soliden internationalen Start von 11,1 Millionen US‑Dollar kam.



















