Galerie Om in Berlin setzt auf multisensorisches Collectible Design
Mit „Partie Une“ eröffnet die Galerie ihre erste Ausstellung in Berlin und lässt historische Werke von Jean Prouvé und Ettore Sottsass in einen direkten Dialog mit Maarten Baas und Martin Margiela treten.
Zusammenfassung
- Galerie OM eröffnet in Berlin mit der Eröffnungsausstellung Partie Une, in der sammelwürdiges Design mit einer immersiven Atmosphäre verschmilzt
- Die Ausstellung vereint Ikonen wie Pierre Chareau, Jean Prouvé, Jean Royère und Ettore Sottsass mit Maarten Baas, Martin Margiela und aufstrebenden Talenten.
Galerie OM hat in Berlin ihre Türen mit der Eröffnungsausstellung Partie Une, und positioniert sich damit als neue Plattform für sammelwürdiges Design. Gegründet von Moana Thies und Oscar Gröne und unter der kreativen Leitung von Julian Zacharias Eide ist die Galerie als kommissionsbasierter Raum gedacht, nicht als klassisches, bestandsorientiertes Modell. Ziel ist es, immersive Settings zu schaffen, in denen Design im sozialen Miteinander erlebt wird – mit Klang, Duft und Gastfreundschaft, die die Objekte in eine umfassendere kulturelle Atmosphäre einbetten.
Die Eröffnungsausstellung mit dem Titel Partie Une, setzt diese kuratorische Haltung elegant in Szene, indem sie fast ein Jahrhundert internationaler Designperspektiven überspannt. Bedeutende modernistische und andere Meisterwerke des 20. Jahrhunderts von Gestaltern wie Pierre Chareau, Jean Prouvé, Jean Royère und Ettore Sottsass treten in direkte Nachbarschaft zu zeitgenössischen Arbeiten von Maarten Baas, Caroline Keslassy, Martin Margiela und Fabio Novembre.
Indem bewusst auf eine chronologische Trennung verzichtet wird, Partie Uneermöglicht es den Arbeiten, generationenübergreifend miteinander zu sprechen – verbunden durch die gemeinsame Weigerung, sich mit bloßer Dekoration zu begnügen. Im Fokus stehen Materialehrlichkeit, emotionale Resonanz und eine kompromisslose strukturelle Haltung. Die Ausstellung zeigt zudem aufstrebende Kreative wie Marten H. Anderson, Lorène Cavagna und Alex Joncas und unterstreicht damit das Engagement der Galerie für neue Stimmen.
Anstatt einen traditionellen, distanzierten „White Cube“ zu etablieren, wollten die Gründer die Umgebung der Werke zu einem integralen Bestandteil der Ausstellung selbst machen. Partie Uneentfaltet sich als tief immersive, sinnliche Erzählung, stark geprägt von der dunkleren, roh wirkenden kreativen Identität Berlins und dem Interiordesign der 1970er-Jahre.
Galerie OM
Potsdamer Straße 100,
10785 Berlin, Deutschland



















