Akai verpasst MPC One und MPC Key 37 ein fettes Upgrade mit vierfacher Power
Beide Geräte setzen auf einen 8‑Kern‑Prozessor mit 4 GB RAM und greifen ihre frischen Colorways direkt von klassischer MPC‑Hardware auf.
Zusammenfassung
- Akai Professional hat die MPC One G2 und die MPC Key 37 G2 vorgestellt – beide setzen auf einen 8‑Kern‑Prozessor mit 4 GB RAM und 64 GB internem Speicher und liefern damit die vierfache Rechenleistung ihrer Vorgänger.
- Beide Geräte laufen mit MPC3 OS und unterstützen im Standalone‑Betrieb bis zu 32 gleichzeitige Plugin‑Instanzen und 16 Stereo‑Audiotracks. Hinzu kommen ein vollwertiger Linear Arranger sowie USB‑C‑Hybrid‑Konnektivität für 24×24‑Mehrkanal‑Audiostreaming über ein einziges Kabel.
- Die MPC One G2 greift die ikonische blaue Farbgebung der MPC4000 und MPC1000 auf, während sich die MPC Key 37 G2 am cremefarbenen Finish der ursprünglichen MPC‑Hardware aus den späten 1980er‑Jahren orientiert.
Akai Professional hat die MPC One G2 und die MPC Key 37 G2 offiziell veröffentlicht – zwei Standalone‑Produktionssysteme der nächsten Generation auf Basis einer gemeinsamen 8‑Kern‑Prozessorplattform, die die vierfache Rechenleistung der Vorgängergeneration liefert. Ab sofort weltweit über autorisierte Händler erhältlich, kommen beide Maschinen mit vorinstalliertem MPC3 OS und mehr als 20 GB sofort einsetzbarem Content, darunter die Native Instruments Analog Dreams MPC Edition, die zum Launch kostenlos enthalten ist.
Das Hardware‑Upgrade im Kern beider Geräte definiert neu, was Standalone‑Produktionen realistisch leisten können. Der 8‑Kern‑Prozessor in Kombination mit 4 GB RAM und 64 GB internem Speicher verkürzt Ladezeiten und erweitert die Projektkapazität – mit Support für bis zu 32 gleichzeitige Plugin‑Instrumente und 16 Stereo‑Audiotracks, ganz ohne Computer in der Kette. MPC 3.9 OS nutzt diese Reserven mit einem vollwertigen Linear Arranger, der DAW‑ähnliches Arrangieren direkt auf die Hardware bringt, einer integrierten Oszillator‑Engine für interne Synthese und einer erweiterten Ableton‑Live‑Interoperabilität via direktem Projekt‑Import und ‑Export. Ein 7‑Zoll‑Multitouch‑Display in Vollfarbe übernimmt die Navigation auf beiden Geräten, während USB‑C die 24×24‑Mehrkanal‑Audiostreams, das erweiterte 32‑Kanal‑MIDI‑I/O sowie vollständigen Host‑ und Device‑Support in einem einzigen Kabel bündelt.
Unterschiedlich positionieren sich die beiden Maschinen in Bezug auf ihre Nutzer:innen. Die MPC One G2 ist rund um den typischen Pad‑First‑Workflow aufgebaut, mit dem das MPC‑Format am stärksten verbunden wird: 16 anschlags- und druckdynamische RGB‑Pads über 8 Bänke, 4 berührungsempfindliche Q‑Link‑Encoder, 5‑Pin‑MIDI‑In/Out sowie 4 TRS‑CV/Gate‑Buchsen, die zusammen 8 Ausgänge für Hardware‑ und Modular‑Integration bereitstellen. Geliefert wird sie mit 11 Instrument‑Plugins und 9 Expansion‑Packs. Die MPC Key 37 G2 nutzt denselben Rechenkern, leitet ihn jedoch in eine 37‑tastige Synth‑Action‑Klaviatur mit Aftertouch, Pitch‑Bend‑ und Modulationsrad, kombiniert mit demselben 16‑Pad‑Layout – für Producer, die melodisch arbeiten und dennoch das komplette MPC‑Ökosystem direkt unter den Fingerspitzen spüren wollen. Ihr Plugin‑Line‑up aus 13 Instrumenten erweitert die gemeinsame Basis um OPX‑4, Jura und Sub Factory, während ihre 6 Expansion‑Packs klar in Richtung Synthese‑Fokus gehen – etwa mit Gemini Future Classic Synths und Orion Future Classic Workstations.
Die Farbentscheidungen erzählen hier eine klare Geschichte. Die MPC One G2 zitiert das blaue Finish der MPC4000 und MPC1000 – zwei Maschinen, die die Beatmaking‑Kultur der 2000er‑Mitte maßgeblich geprägt haben. Die MPC Key 37 G2 blickt noch weiter zurück und bedient sich der cremefarbenen Anmutung der ursprünglichen MPC‑Hardware der späten 1980er‑Jahre, die der Plattform überhaupt erst ihre Identität gab. Beide Designs signalisieren, dass Akai das Archivgewicht der MPC bewusst inszeniert, statt die G2‑Generation davon zu entkoppeln – das Update versteht sich als Fortführung einer Linie, nicht als radikaler Bruch. Für beide Geräte ist optional ein Pro Pack erhältlich, das Pro Stems Algorithm, Super Warp Time‑Stretch und Clip Matrix freischaltet – ideal für Producer, die das erweiterte Toolset voll ausreizen wollen.
Die MPC One G2 und die MPC Key 37 G2 sind ab sofort weltweit über autorisierte Händler und ausgewählte Musikfachhändler erhältlich.



















