Kengo Kumas Qapital Tower holt die Natur in Quitos Skyline
Strukturierte Fassade und eingeschnittene Balkone spiegeln die raue Geologie der Anden wider.
Zusammenfassung
- Der Qapital Tower ist Kengo Kumas erstes Projekt in Ecuador – ein 32‑stöckiges, gemischt genutztes architektonisches Landmark, dessen Fertigstellung für 2029 vorgesehen ist.
- Inspiriert von der Geologie der Anden inszeniert die Fassade skulptural ausgearbeitete Balkone mit üppiger Begrünung und raumhohen Fensterfronten.
Der Qapital Tower in Quito, Ecuador, ist das erste Projekt des japanischen Architekten Kengo Kuma in dem Land und entsteht in Zusammenarbeit mit Uribe Schwarzkopf. Mit 32 Stockwerken und einer Höhe von 125,8 Metern soll der Mixed-Use-Turm im Jahr 2029 fertiggestellt werden.
Die markante Ästhetik des Turms ist tief in Kengo Kumas Philosophie verwurzelt, Natur und gebaute Umwelt in Einklang zu bringen, und lässt sich direkt von der reichen Geologie der Anden inspirieren. Das Gebäude zeigt eine stark strukturierte Fassade mit bodentiefen Fenstern und organisch „ausgehöhlten“ Balkonen, die mit üppigem Grün bewachsen sind und die porösen, pflanzengefüllten Spalten vulkanischer Gesteine nachempfinden. Kuma betont, dass der Entwurf eine gemeinsame Sensibilität für natürliche Materialien widerspiegelt, wie sie sowohl in antiker japanischer als auch in ecuadorianischer Keramik zu finden ist, und so einen „Fokus auf Natur und Textur“ in das Herz des urbanen Zentrums einwebt.
Im Inneren bietet Qapital 509 Mikroapartment-Studios mit Flächen zwischen 21 und 36,15 Quadratmetern sowie drei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss. Das kompakte Wohnkonzept reagiert auf Quitos wachsenden Markt für Kurzzeitvermietungen und eröffnet flexible Möglichkeiten für Bewohnerinnen, Bewohner und Investoren. Die Ausstattung ist umfassend und umfasst einen Wellnessbereich, ein Fitnessstudio, ein privates Kino, einen Spielraum, ein Pet Spa und eine Sky-Terrasse. Der Dachpool ist mit einem maßgefertigten Mosaik von Fornasetti gestaltet, produziert von Bisazza – das erste Projekt des italienischen Ateliers in Südamerika.
Das Projekt spiegelt die fortlaufende Mission von Uribe Schwarzkopf wider, international renommierte Architekturbüros nach Ecuador zu holen – das Unternehmen arbeitete zuvor bereits mit der Bjarke Ingels Group, Ateliers Jean Nouvel, MAD Architects und Safdie Architects zusammen. Für Kengo Kuma verkörpert Qapital seine Philosophie, natürliche Texturen und Materialien in die urbane Architektur zu integrieren und japanische mit ecuadorianischen Traditionen zu verbinden. Mit 93,7 % der Einheiten, die bereits vor Baubeginn verkauft wurden, und Einstiegspreisen ab 69.990 US‑Dollar positioniert sich Qapital sowohl als Landmark-Erweiterung der Skyline von Quito als auch als Symbol für die sich wandelnde Designkultur der Stadt.



















