James Cameron will Avatar 4 & 5 in „halb so viel Zeit für zwei Drittel der Kosten“ drehen
Nach dem gigantischen Budget von „Avatar: Fire and Ash“ will der Kultregisseur im kommenden Jahr herausfinden, wie er die Produktion der nächsten Teile radikal verschlanken kann.
Zusammenfassung
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Regisseur James Cameron hat seine ehrgeizigen neuen Produktionsziele für die verbleibenden Avatar-Fortsetzungen vorgestellt und erklärt, er wolle Avatar 4 und 5 in „der halben Zeit zu zwei Dritteln der Kosten“ der bisherigen Filme drehen
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Cameron räumte offen ein, dass es schwierig werde, dieses bislang unerreichte Effizienzniveau zu erreichen, und merkte an, dass allein das „Herausfinden, wie das geht“ ein ganzes Jahr in Anspruch nehmen werde.
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Der Strategiewechsel folgt direkt auf den dritten Teil, Avatar: Fire and Ash, der weltweit rund 1,4 Milliarden US-Dollar einspielte – eine gewaltige Summe, die aufgrund der astronomischen Produktions- und Marketingbudgets Berichten zufolge dennoch als „nur knapp profitabel“ gilt.
James Cameron ist bereit, grundlegend zu überdenken, wie er Pandora erschafft. Nachdem er weit über ein Jahrzehnt damit verbracht hat, die ersten drei filmischen Kapitel seines Sci-Fi-Epos mit akribischer Sorgfalt zu formen, setzt der legendäre Regisseur nun einen extrem ehrgeizigen neuen Maßstab für den Rest der Franchise. Laut einem neuen Bericht von Variety will Cameron seinen berüchtigt komplexen Produktionsprozess radikal verschlanken und plant, Avatar 4 und Avatar 5 in „der halben Zeit zu zwei Dritteln der Kosten“ zu drehen.
Die Hinwendung zu mehr Effizienz ist eine direkte Reaktion auf die überwältigenden finanziellen Realitäten, die mit der Fortführung des Avatar-Universums einhergehen. Der kürzlich gestartete dritte Teil, Avatar: Fire and Ash, spielte an den weltweiten Kinokassen kolossale 1,4 Milliarden US-Dollar ein. Aufgrund von Verleihbeteiligungen und den traditionell gigantischen Produktions- und Marketingkosten der Franchise gehen Brancheninsider jedoch davon aus, dass dieses Rekordergebnis den Film für Disney nur „gerade so profitabel“ macht – und damit eine grundlegende Neubewertung der Produktionsweise der verbleibenden Filme erzwingt.
Angesichts dieser gewaltigen finanziellen Hürden ist Cameron entschlossen, aus den Erfahrungen seiner bisherigen Drehs zu lernen. Doch eine Revolution seines perfektionistischen Workflows erfordert akribische Planung. Der Regisseur erklärte offen, dass er, bevor die Kameras für den Großteil der verbleibenden Fortsetzungen offiziell anlaufen können, ein ganzes Jahr ausschließlich darauf verwenden müsse, den logistischen Fahrplan zu entwickeln, der nötig ist, um seine neuen Zielvorgaben bei Kosten- und Zeiteinsparungen zu erreichen.
Trotz aller Hürden müssen Fans um die Zukunft der Franchise vorerst nicht in Panik verfallen. Zwar hatte Cameron zuvor zugegeben, er sei bereit gewesen, auszusteigen und die Geschichte in einem Roman zu Ende zu erzählen, falls Fire and Ash komplett gefloppt wäre, doch erklärte er kürzlich gegenüber Journalist:innen, dass es Avatar 4 sehr „wahrscheinlich, aber nicht zu 100 %“ bestätigt sei. Tatsächlich wurden große Teile des ersten Akts von Teil vier bereits parallel zu The Way of Water und Fire and Ash gedreht, um zu verhindern, dass die jüngeren Darsteller:innen zwischen den Filmen sichtbar altern.
Sollte es Cameron gelingen, den Code für ein schnelleres, kostengünstigeres Blockbuster-Filmemachen zu knacken, ohne dabei die bahnbrechende visuelle Brillanz der Avatar-Reihe zu opfern, für die sie berühmt ist, könnte das Hollywoods Umgang mit gigantischen Franchise-Tentpoles revolutionieren. Vorerst heißt es für das Publikum jedoch: Geduld haben, während der visionäre Regisseur das kommende Jahr damit verbringt, einen effizienteren Weg zurück nach Pandora zu planen.



















