BMW stellt die Produktion des Z4 Roadsters endgültig ein
Nach fast 30 Jahren Z‑Modellen verabschiedet sich der ikonische offene Sportwagen des bayerischen Herstellers – ein direkter Nachfolger ist nicht in Sicht.
Zusammenfassung
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BMW hat die Produktion des Roadsters Z4 der dritten Generation (G29) im Magna-Steyr-Werk in Graz, Österreich, offiziell beendet.
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Das Aus für den Z4 – zusammen mit der Einstellung des 8er Cabriolets – macht die 4er Reihe zum einzigen verbliebenen offenen Modell im aktuellen BMW-Line-up.
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Gemeinsam mit dem Toyota GR Supra entwickelt, dessen Produktion bereits im Frühjahr dieses Jahres endete, verzeichnete der Z4 in seinen letzten Monaten auf dem Markt einen deutlich spürbaren Verkaufsanstieg.
Die Ära der eigenständigen BMW-Zweisitzer-Sportwagen ist offiziell zu Ende gegangen. Nach einem Produktionsstart im Jahr 2018 für das Modelljahr 2019 ist der BMW Z4 der dritten Generation nun zum letzten Mal im österreichischen Magna-Steyr-Werk vom Band gelaufen. Damit endet eine fast 30-jährige Tradition der Z-Roadster, die einst mit dem Z3 begann – der beliebte offene Sportwagen verabschiedet sich und macht Platz für eine schlankere, elektrifizierte Zukunft der deutschen Premiummarke.
Das Aus für den Z4 kam nicht völlig überraschend. BMW hatte diesen Schritt deutlich vorweggenommen, als die Marke Ende vergangenen Jahres eine spezielle „Final Edition“ ankündigte, die exklusive Design-Details und – besonders wichtig – die heiß ersehnte Sechsgang-Handschaltung für das Topmodell M40i brachte. Die Community reagierte begeistert auf den bevorstehenden Ruhestand des Sportwagens, was zu einem kurzfristigen Verkaufsanstieg führte – die Auslieferungen stiegen im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr um rund 4,9 Prozent. Dennoch reichte das weltweite Gesamtvolumen des Roadsters nicht aus, um die enormen Entwicklungskosten einer nächsten Generation in der heutigen, von SUVs dominierten Autolandschaft zu rechtfertigen.
Ein zentrales Element des aktuellen Lebenszyklus des Z4 war seine viel beachtete Co-Entwicklung mit dem Toyota GR Supra. Die Nutzung derselben Plattform und Antriebe – allen voran des kraftvollen 3,0-Liter-Reihensechszylinders mit Turbolader (B58) von BMW – ermöglichte beiden Marken die wirtschaftliche Wiederbelebung ihrer ikonischen Sportwagen. Doch mit dem Produktionsende der Supra bei Magna Steyr im vergangenen März war das Schicksal des Z4 letztlich besiegelt. Während Toyota signalisiert hat, eine Supra der sechsten Generation vollständig inhouse zu entwickeln, hat BMW unmissverständlich klargemacht, dass für die Z-Baureihe derzeit kein solcher Nachfolger geplant ist.
Die Einstellung des Z4 markiert einen tiefgreifenden Wandel im Gesamtportfolio des bayerischen Herstellers. Da auch das 8er Cabriolet ausläuft, bleibt die 4er Reihe künftig als einziges Cabrio im gesamten BMW-Angebot übrig.
Auch wenn ein komplett neues Z-Modell vorerst nicht in Sicht ist, dürften die letzten Z4-Exemplare – allen voran die von Kritikern gefeierten, fahraktiven Handschalter – als unterschätzte Geheimtipps der modernen Sportwagen-Ära in Erinnerung bleiben. Wer sich als Fahrpurist noch einen der letzten Z4 im Neuwagenzustand sichern will, muss jetzt schnell sein, bevor die Restbestände bei den Händlern endgültig verschwunden sind.



















