TAG Heuer erfindet die Monaco zur Watches and Wonders 2026 neu
Mit dabei ist auch das neue Kaliber TH80-00, gemeinsam mit Vaucher Manufacture Fleurier entwickelt.
Zusammenfassung
- Zur Watches and Wonders 2026 inszeniert TAG Heuer seine Ikone neu – mit dem ergonomischen Monaco Chronographen.
- Der revolutionäre Monaco Evergraph debütiert mit einem neuartigen Compliance-Mechanismus, der auf flexiblen Komponenten und einer skelettierten Architektur basiert.
- Beide Novitäten schlagen eine Brücke zwischen Rennsport-DNA und Hightech-Mechanik.
Nach einer von der Carrera dominierten Kollektion auf der LVMH Watch Week rückt TAG Heuer für die diesjährige Watches and Wonders sein anderes ikonisches Modell in den Mittelpunkt: die Monaco. In Genf enthüllte die Maison zwei neue Interpretationen ihrer legendärsten Silhouette aus zwei Blickwinkeln: eine verfeinerte, ergonomische Evolution des klassischen Chronographen und eine revolutionäre mechanische Architektur, die das Wesen der Zeitmessung neu definieren will.
Monaco Chronograph
Mit direkter Linie zurück zur ursprünglichen Referenz 1133 aus dem Jahr 1969 markiert der neue Monaco Chronograph eine konsequente Rückkehr zu den Wurzeln des ersten quadratischen automatischen Chronographen der Welt. Während der Relaunch von 1997 eher eine abstrahierte Neuinterpretation war, schärft die Generation 2026 die markanten Kanten und die prägnante Geometrie, die einst Kreative wie Steve McQueen in ihren Bann zog. Das 39-mm-Gehäuse besteht nun aus Titan der Güteklasse 5, mit sanft geschwungenen Flanken und einem meisterhaft ergonomisch gestalteten Gehäuseboden für höchsten Tragekomfort. Ein wichtiges Heritage-Detail bleibt die links positionierte Krone – das praktische Erkennungszeichen des ursprünglichen Calibre 11, das Sammler bis heute begeistert.
Unter dem facettierten Saphirglas wurde das Zifferblatt bis ins Detail auf perfekte Ablesbarkeit getrimmt – mit kontrastierenden Totalisatoren und facettierten, applizierten Indizes. Die Kollektion startet mit drei klar definierten Charakteren: einem charakteristischen McQueen-Blau, einem sonnenstrahl-satinierten British Racing Green und einem raffinierten Schwarz, gefasst in einem Bicolor-Gehäuse aus Titan und 18K 5N Roségold. Angetrieben wird dieses neue Kapitel vom hauseigenen Calibre TH20-11, einem aufgewerteten Automatikkaliber mit beeindruckender 80-Stunden-Gangreserve und Bi-Compax-Layout. Die Preise beginnen bei 9.350 US-Dollar für die Titanvarianten, während die Roségold-Edition bei 13.050 US-Dollar liegt.
Monaco Evergraph
In deutlicher Abkehr von den traditionellen mechanischen Konstruktionen, die diese Komplikation seit über einem Jahrhundert prägen, präsentiert der Evergraph einen einzigartigen Compliance-Chronographenmechanismus. Vollständig im TAG Heuer Lab über vier Jahre entwickelt, verzichtet dieses System nahezu vollständig auf klassische Hebel und Federn und ersetzt sie durch zwei flexible, bistabile Komponenten – gefertigt mit hochpräziser LIGA-Technologie –, die garantieren, dass sich Start, Stopp und Nullstellung vom ersten bis zum zehntausendsten Druck identisch anfühlen.
Die visuelle Inszenierung des Evergraph ist ebenso radikal und setzt auf eine invertierte, skelettierte Architektur, die Federhaus, Räderwerk und den TH-Carbonspring-Oszillator prominent von der Zifferblattseite zeigt. Das 40-mm-Gehäuse aus Titan der Güteklasse 5 besticht durch scharfe Facetten und zulaufende Linien und sorgt so für eine monolithische, architektonische Präsenz am Handgelenk, die an brutalistische Formsprache erinnert. Zwei Ausführungen zelebrieren die Geschichte der Marke: eine naturbelassene Titanversion mit blauen Akzenten als Verweis auf Steve McQueens legendäre 1133B sowie eine schwarz DLC-beschichtete Variante mit Racing-Red-Highlights. Mit einer Frequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde und 70 Stunden Gangreserve ist der Evergraph ein COSC-zertifiziertes Statement zielgerichteter Innovation, entwickelt in enger Partnerschaft mit Vaucher Manufacture Fleurier.



















