Red Bulls Gianpiero Lambiase wechselt zu McLaren als Chief Racing Officer
Max Verstappens langjähriger Renningenieur heuert bei McLaren an – verschärft die Talentoffensive des Teams und sorgt für neuen Zündstoff im F1-Fahrerlager.
Zusammenfassung
- Red Bulls Head of Racing, Gianpiero Lambiase, hat sich darauf geeinigt, spätestens 2028 als Chief Racing Officer zu McLaren zu wechseln.
- Lambiase wird direkt an Andrea Stella berichten, die Führungsarbeit des Rennteams verantworten und die Managementstruktur des Teams weiter verschlanken.
- Der Schritt folgt auf eine Reihe hochkarätiger Abgänge bei Red Bull Racing, darunter Adrian Newey und Jonathan Wheatley.
Gianpiero Lambiase, der ikonische Renningenieur hinter Max Verstappens dominanter Erfolgsserie, hat offiziell einen Vertrag unterschrieben und wird zu McLaren, sobald sein Vertrag mit Red Bull Racing 2028 ausläuft. In der neu geschaffenen Rolle des Chief Racing Officer übernimmt „GP“ die Verantwortung für den Rennbetrieb an der Strecke von Teamchef Andrea Stella – und verschafft Stella damit Freiraum, die übergeordnete technische und strategische Ausrichtung des Teams noch stärker zu prägen.
McLarens offensive Personaloffensive zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen. Lambiase’ Wechsel nach Woking führt ihn mit den ehemaligen Red-Bull-Schwergewichten Rob Marshall und Will Courtenay wieder zusammen – ein unübersehbares Signal für McLarens Anspruch, sich mit absoluten Top-Kräften im Fahrerlager zu wappnen. Trotz der Paukenschlag-News bestätigte Red Bull, dass Lambiase seine Doppelrolle als Head of Racing und rechte Hand von Verstappen bis zu seinem geplanten Abschied beibehalten wird.
Die Erschütterungen treffen Red Bull in einer tektonischen Übergangsphase. Nach den massiven Abgängen von Adrian Newey, Jonathan Wheatley und Christian Horner wirken die Grundfesten des Teams zunehmend angreifbar. Lambiase’ Ausstieg schürt die lautstarken Spekulationen um Verstappens Zukunft zusätzlich – zumal der amtierende Champion seinen Frust über das technische Reglement ab 2026 offen kommuniziert und Gerüchte über eine bevorstehende Ausstiegsklausel aus seinem Vertrag die Runde machen.





















