Christopher Nolans „The Odyssey“ wird kürzer als „Oppenheimer“ – trotz XXL-Filmmaterial
Und das, obwohl für die epische Verfilmung über 2 Millionen Fuß Film durch die IMAX-Kameras liefen.
Zusammenfassung
- Christopher Nolan hat bestätigt, dass seine kommende Adaption des antiken griechischen Epos eine kürzere Laufzeit haben wird als sein letzter Film.
- Die Produktion ist der erste Big-Budget-Spielfilm, der vollständig mit IMAX-Filmkameras gedreht wird.
- Um die enorme, von Ozeanszenen geprägte Dimension des Drehs einzufangen, jagte das Technikteam mehr als zwei Millionen Fuß Filmmaterial durch die Kameras.
Christopher Nolans mit Spannung erwartete Adaption von The Odyssey wird kürzer ausfallen als sein preisgekröntes Oppenheimer.
Ein zentrales Gesprächsthema rund um den Start war die Laufzeit, die Nolan kürzlich mit unter drei Stunden bestätigte. Diese Dauer ist unmittelbar durch die strukturellen Grenzen des Formats vorgegeben, da drei Stunden die absolute maximale Länge sind, die physisch auf einen traditionellen IMAX-Filmprojektor passen. Trotz der dichten, episodenhaften Struktur von Homers grundlegender Saga versichert Nolan dem Publikum, dass der straffere Zeitrahmen den monumentalen Umfang des Projekts nicht schmälert, und erklärte gegenüber AP, dass der Film „ein epischer Film ist, wie es der Stoff verlangt“.
Er fuhr fort: „Der Druck ist enorm. Wer sich an The Odyssey wagt, trägt die Hoffnungen und Träume von Kinogänger:innen weltweit für große, epische Filme – und das bringt eine enorme Verantwortung mit sich. Was ich aus der Arbeit an [The Dark Knight trilogy] mitgenommen habe, ist, dass die Menschen sich bei einem Film über eine geliebte Geschichte, eine geliebte Figurenschar vor allem eine kraftvolle und aufrichtige Interpretation wünschen. Sie wollen spüren, dass ein Filmemacher dafür bis an die Grenzen gegangen ist. Ich habe wirklich versucht, den bestmöglichen Film zu machen.“
Um die Wucht des antiken Mythos visuell zu übersetzen, entstand das Projekt als erster Big-Budget-Spielfilm, der vollständig auf IMAX-Film gedreht wurde. Die Produktion verlangte bislang ungekannten logistischen Aufwand, weshalb das Team auf neue, leichtere IMAX-Kameras setzte, die extremen physischen Bedingungen standhalten können. Während des 91-tägigen, weltweit angelegten Drehs – bei dem der Cast auf echte Ozeanwellen geschickt wurde, um die riskante Reise authentisch einzufangen – jagte das Technikteam letztlich über zwei Millionen Fuß Filmmaterial durch die Kameras.
Christopher Nolans The Odysseykommt weltweit am 17. Juli in die IMAX-Kinos.



















