Quentin Tarantino feiert Regie-Comeback mit originellem West-End-Stück
Statt seiner zuvor geplanten Filmprojekte bringt der Kultregisseur eine „altmodische britische Farce“ auf die Bühne – mit geplanter Premiere im Londoner West End.
Zusammenfassung
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Quentin Tarantino kehrt offiziell auf den Regiestuhl zurück – allerdings für die Bühne statt für die Leinwand: mit einem Originalstück aus seiner Feder, das eine Premiere im Londoner West End anvisiert.
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Beschrieben als „altmodische britische Farce“ in der Tradition chaotischer, körperbetonter Komödien à laNoises Off, könnte die Bühnenproduktion schon im kommenden Herbst Premiere feiern.
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Die Nachricht folgt auf Tarantinos Entscheidung, seinen lange gemunkelten zehnten Film fallenzulassen,The Movie Critic, und von der Regie des für Netflix geplanten Spin-offsThe Adventures of Cliff Booth
Quentin Tarantino tauscht offiziell die große Leinwand gegen die Theaterbühne. Nach monatelangen Spekulationen über seinen mit Spannung erwarteten zehnten und letzten Film schlägt der Oscar-prämierte Auteur nun eine vollkommen neue kreative Richtung ein. Statt seiner bisherigen Kinopläne plant Tarantino sein Regie-Comeback mit seinem ersten eigenen Bühnenstück – einer ambitionierten Komödie, die auf ein Debüt im historischen Londoner West End zielt.
Tarantino kokettiert seit Langem mit einem Wechsel zum Theater, und das Projekt nimmt nun offiziell Fahrt auf. LautInsidern, hat der Filmemacher eine „altmodische britische Farce“ geschrieben. Mit rasantem Tempo und reichlich Slapstick angelegt, soll das Stück ganz in der Tradition türknallender Verwechslungskomödien à la Bühnenklassiker wieNoises Off. Tarantino lotet derzeit verschiedene Theatergrößen aus, um den speziellen Anforderungen der körperbetonten Komik gerecht zu werden – mit dem Ziel, bereits im kommenden Herbst zu eröffnen.
Während frühe Gerüchte nahelegten, der Regisseur könne vor allem Hollywood-A-Lister für die Produktion gewinnen, deuten aktuelle Berichte darauf hin, dass das Ensemble eher eine Mischung aus aufstrebenden Talenten und bekannten, etablierten Schauspieler:innen umfassen wird, die eine chaotische Bühnenfarce souverän tragen können. Bereits im August hatte Tarantino in einem Podcast seinen Theater-Schwenk angedeutet, verraten, dass das Skript bereits fertig sei und er plane, „eineinhalb bis zwei Jahre“ seines Lebens in die Umsetzung zu investieren.
Neben seinem bevorstehenden West-End-Debüt stand Tarantino auch selbst vor der Kamera. Kürzlich spielte der Regisseur die Hauptrolle inOnly What We Carry, einem neuen Indie-Film von Jamie Adams. An der Seite von Charlotte Gainsbourg, Simon Pegg und Sofia Boutella wurde Tarantino von Adams als „natürlich begabter“ Darsteller gelobt, der die vom französischen Kino inspirierte Produktion sichtlich liebte. Zudem mussten Vertraute des Filmemachers kürzlich falsche Online-Gerüchte ausräumen, Tarantino sei bei einem Raketenangriff in Israel getötet worden, und bestätigten, dass es ihm und seiner Familie bestens geht.
Auch wenn Fans von Tarantinos filmischem Gesamtwerk vom Aufschub seines letzten Films enttäuscht sein mögen, verspricht sein Ausflug ins Live-Theater jene scharfe, pulsierende Energie, die seine Hollywood-Karriere geprägt hat. In der Zwischenzeit können Zuschauer:innen seine Handschrift weiterhin auf der Leinwand erleben, wenn David Finchers The Adventures of Cliff Booth– aus Tarantinos Feder – noch in diesem Jahr bei Netflix startet.



















