OpenAI Sora: Video-Generator zieht in ChatGPT ein
OpenAI will das Nutzerinteresse neu entfachen, indem Soras KI-Videogenerator direkt in den Flaggschiff-Chatbot ChatGPT einzieht – während die eigenständige Sora-App weiter verfügbar bleibt.
Kurzüberblick
- Berichten zufolge plant OpenAI, sein Videogenerierungsmodell Sora direkt in ChatGPT zu integrieren.
- Mit diesem Schritt soll das Interesse wieder angefacht werden, nachdem die eigenständige Sora-App einen Rückgang aktiver Nutzer verzeichnet hat.
- Die Integration könnte OpenAIs Rechenkosten für die Videogenerierung deutlich in die Höhe treiben.
OpenAI rüstet sich dafür, seinVideogenerierungsmodell Sora direkt inChatGPT. Der strategische Kurswechsel soll dem Tool neues Leben einhauchen, indem er die enorme Reichweite des Chatbots nutzt und mit konkurrierenden KI-Content-Creators Schritt hält.
Dieeigenständige Sora-Appkam ursprünglich im September 2025 als riesiger Hit auf den Markt. In den vergangenen Monaten ist der Hype um die spezialisierte Anwendung jedoch abgeflaut, da Nutzer bei den verfügbaren Videoarten und -mengen zunehmend an frustrierende Grenzen stießen. Trotz des Rückgangs beim Engagement plant OpenAI, die eigenständige Version auch nach dem Start der ChatGPT-Integration weiterlaufen zu lassen.
Einen ressourcenhungrigen Video-Generator in ChatGPT zu integrieren, könnte sich für den KI-Giganten als teure Machtdemonstration erweisen. Die Schleusen für ein breiteres Publikum zu öffnen, könnte die Rechenkosten explodieren lassen. Um die Ausgaben zu kompensieren, könnte das Unternehmen Monetarisierungsstrategien prüfen, die dem Creditsystem der eigenständigen App ähneln und möglicherweise Premium-Features freischalten – etwa die Erstellung von Videos mit lizenzierten Disney-Charakteren.



















