Lacoste feiert die Schönheit verwaschener Matches für FW26
Inspiriert von René Lacostes verregnetem Match 1923 in Deauville, bei dem durchnässte Sandplätze und überdachte Tribünen die Atmosphäre des Spiels komplett veränderten.
Lacoste brachte am Sonntagmorgen den Spirit des Tennis zur Paris Fashion Week – mit einer Kollektion, die dafür konzipiert wurde, selbst den härtesten Bedingungen auf dem Court standzuhalten. Creative Director Pelagia Kolotouros ließ sich von René Lacostes verregnetem Match 1923 in Deauville inspirieren, bei dem durchnässte Sandplätze und überdachte Tribünen die Atmosphäre des Spiels grundlegend veränderten.
Für Fall/Winter 2026 begrüßte das Haus seine Gäste erneut im Stade Roland Garros, wo ein zarter Nebelschleier über den mit schützenden orangefarbenen Planen bedeckten Sandplätzen schwebte. Stars wie Aubrey Plaza, Kieran Culkin und Caleb McLaughlin waren vor Ort, um eine wahrhaft spielentscheidende Performance von Kolotouros mitzuerleben. Die Show startete mit einer herausragenden Collab mit Mackintosh, in der oversized Trenchcoats mit Doppellage in soften Sandtönen die Bühne eroberten – gemacht für unberechenbares Wetter.
Von dort aus eroberte der „Lacoste Tennis Club“ den Runway in kräftig karmesinroten Tracksuits, gefolgt von lasergeschnittenen Leder-Looks für Herren, tennisgebrandetem Tailoring und grafischen Pieces mit Turnier-Anmutung. Verlängerte Poloshirts kamen im Allover-Streifenlook in Pink und Grün, während Zopfpullis radikal gekürzt und geschrumpft wurden, um die Proportionen bewusst zu überzeichnen.
Im Finale dominierten transparente Plastiklagen den Runway, designt als verwaschene Schutzschicht gegen die Elemente. Mit verspielten Slogans wie „Lawn Tennis“ und „Slam Open“ bedruckt, verpassten die Pieces der klassischen Turniersprache ein sportlich-ironisches Update.
Einen genaueren Blick auf Lacoste FW26 gibt es in der Galerie oben.



















