Manchester schreibt Geschichte: Die BRIT Awards kommen erstmals in den Norden
Mit der offiziellen Afterparty im brandneuen Soho House Manchester.
Die Musikszene Manchesters zählt zu den einflussreichsten in der britischen Musikgeschichte und prägt den Sound der Welt – von Post-Punk über Britpop bis weit darüber hinaus.
Genährt vom industriellen Geist der Stadt brachte sie legendäre Acts wie Joy Division, The Smiths, Oasis und The Stone Roses hervor. Der wegweisende Club The Haçienda und das ikonische Label Factory Records prägten die „Madchester“-Ära, in der Indie-Rock mit Club- und Rave-Kultur verschmolz. Bis heute ist Manchester eine Hochburg für Live-Musik – und das zeigte sich nun stärker denn je, als die regenverwöhnte Metropole erstmals die BRIT Awards in der Harry Styles gehörenden Co-op Live Arena ausrichtete – die erste Verleihung überhaupt, die außerhalb Londons stattfand.
Im Mittelpunkt des Abends stand Olivia Dean, die sich vier der wichtigsten Auszeichnungen sicherte – darunter „Artist of the Year“ und „Album of the Year“ für The Art of Loving. Außerdem gewann sie „Best Pop Act“ und teilte sich den Titel „Song of the Year“ mit Sam Fender für ihre gemeinsame Single „Rein Me In“. Weitere herausragende Gewinner:innen waren Wolf Alice („Group of the Year“), Rosalía („International Artist of the Year“) und Geese („International Group of the Year“). Rosé schrieb Geschichte als erste K-Pop-Künstlerin mit einem Brit Award und holte gemeinsam mit Bruno Mars den Preis für „International Song of the Year“.
Die Show wartete außerdem mit Performances von Olivia Dean, Rosalía, Wolf Alice und Harry Styles auf, der seine neue Single „Aperture“ erstmals live präsentierte, während Mark Ronson für seinen „Outstanding Contribution to Music“ geehrt wurde. Den Abschluss bildete ein Tribut an Ozzy Osborne, der seinen nachhaltigen Einfluss auf die britische Musik würdigte.
Als die BRIT Awards ihrem Ende entgegengingen, verlagerte sich die Party ins Soho House Manchester, das in Partnerschaft mit Sony die offizielle After-Party zur ersten nordenglischen Ausgabe der Verleihung ausrichtete. Mitten im Herzen der Stadt bot der Members’ Club die perfekte Kulisse für diesen besonderen Abend – ein stilvoller, designorientierter Space, bekannt für warmes Licht, zeitgenössische Interiors und den Panoramablick von der Rooftop-Terrasse über die Skyline Manchesters. Die Mischung aus industriellem Charme und geschliffenem Luxus fing den Spirit der Stadt auf den Punkt ein – der ideale Ort, um den Abend auf besonders stilvolle Weise fortzusetzen.
Preisträger:innen und Acts waren die Ersten, die durch die Türen kamen – darunter Wolf Alice, Skepta und Mark Ronson, die direkt aus der Arena eintrafen, um auf die Erfolge des Abends anzustoßen. Nominees wie JADE, Jordan Stephens, Skye Newman, Myles Smith, Blood Orange und Sasha Keable folgten kurz darauf und füllten die Lounges und Rooftop-Bereiche des Clubs, während sich die Stimmung bis tief in die Nacht weiter auflud.
Die Gästeliste reichte weit über die Musikszene hinaus und vereinte einige der größten Namen der Entertainment-Welt. Host Jack Whitehall erschien gemeinsam mit Roxy Horner, während Dua Lipa, Sharon und Kelly Osborne, AJ Odudu, Angry Ginge, Nick Grimshaw und Aitch für zusätzlichen Glamour und Gesprächsstoff sorgten.
Später am Abend stieß auch Noel Gallagher, Gewinner des „Songwriter of the Year“, zu den Feierlichkeiten und krönte damit eine Nacht, die nicht nur einen Meilenstein für die BRITs in Manchester markierte, sondern auch das Soho House als neuesten kulturellen Hotspot der Stadt ins Rampenlicht rückte.
Oben gibt es einen Blick darauf, was sich bei der offiziellen Soho-House-After-Party abgespielt hat.



















