'Marty Supreme' mit Timothée Chalamet ist offiziell der erfolgreichste A24-Film aller Zeiten
Die von Josh Safdie inszenierte Ping-Pong-Odyssee stößt ‘Everything Everywhere All at Once’ vom Thron und spielt weltweit 148 Millionen US‑Dollar ein.
Zusammenfassung
- Marty Supreme hat Everything Everywhere All at Once übertroffen und ist damit zum erfolgreichsten Film in der Geschichte von A24 geworden
- Das von Josh Safdie inszenierte Sportdrama mit Timothée Chalamet und Gwyneth Paltrow in den Hauptrollen hat weltweit 148,4 Millionen US‑Dollar eingespielt
- Angetrieben von begeisterter Mundpropaganda und Oscar‑Buzz rechtfertigt die starke Performance des Films A24s bislang größten Budget‑Coup (70 Millionen US‑Dollar)
A24 hat einen neuen Box‑Office‑Champion. Seit Montag hat Marty Supreme offiziell die Marke von 148 Millionen US‑Dollar an den weltweiten Kinokassen überschritten und damit den Oscar‑prämierten Everything Everywhere All at Once (141 Millionen US‑Dollar) überholt, womit er zum kommerziell erfolgreichsten Release des Indie‑Studios aller Zeiten wird. Dieser Meilenstein bestätigt A24s Kurswechsel hin zu höher budgetierten, stargetriebenen Projekten – und das von Josh Safdie inszenierte Ping‑Pong‑Biopic beweist, dass eine originelle R‑Rated‑Charakterstudie in einer von Franchises dominierten Kinolandschaft weiterhin Blockbuster‑Zahlen schreiben kann.
Der kommerzielle Erfolg des Films fußt auf einer Karriere-definierenden Performance von Timothée Chalamet, dessen Darstellung des exzentrischen Tischtennis‑Pros Marty Reisman ihn in dieser Award‑Season zum Favoriten für den Oscar als Bester Hauptdarsteller gemacht hat. Seit dem breiten Start am ersten Weihnachtstag 2025 zeigt der Film eine bemerkenswerte Langlebigkeit an den Kinokassen und hielt sich sieben Wochen in Folge in den heimischen Top fünf. Berichten zufolge strömt das Publikum in die Kinos, um die dynamischen, hochspannenden Matches zu sehen – und die vielbeschworene Rückkehr von Gwyneth Paltrow zu erleben, die als Chalamets Mentorin auf der Leinwand mühelos jede Szene an sich reißt.
Finanziell gesehen bedeutete Marty Supreme ein erhebliches Wagnis für A24. Mit einem kolportierten Produktionsbudget von 70 Millionen US‑Dollar – dem höchsten in der Geschichte des Studios – musste der Film wie ein Major‑Studio‑Release performen, um in die Gewinnzone zu kommen. Genau das hat er erreicht: 95 Millionen US‑Dollar Einspiel in Nordamerika, dazu weitere 53,4 Millionen US‑Dollar aus internationalen Märkten. Analysten verweisen auf die virale Marketingkampagne des Films, die stark auf den „Coolness‑Faktor“ der Ping‑Pong‑Kultur der 1950er‑Jahre und Chalamets globalen Star‑Status setzte – beides gilt als entscheidender Treiber seiner außergewöhnlich langen Kinoauswertung.
Die Rekord‑Performance bereitet die Bühne für eine potenziell historische Nacht bei den kommenden Oscars, wo der Film in neun Kategorien nominiert ist, darunter Bester Film und Beste Regie. Mit einem Kinostart in China Ende März rechnen Brancheninsider damit, dass das Endergebnis auf bis zu 170 Millionen US‑Dollar klettern könnte – eine Messlatte für A24, die womöglich jahrelang Bestand haben wird.Marty Supremeläuft derzeit weltweit in den Kinos und soll voraussichtlich Ende März auf digitalen Plattformen erscheinen.



















