'The House of the Dead'-Film besetzt Isabela Merced in der Hauptrolle
Paul W.S. Anderson verwandelt Segas Arcade-Horrorklassiker in einen Survival-Trip in Echtzeit – und legt damit den Grundstein für ein neues Zombie-Franchise.
Zusammenfassung
- Isabela Merced wurde als Hauptdarstellerin für eine neue Verfilmung von Segas kultiger Zombie-Shooter-Reihe The House of the Dead besetzt, bei der Paul W.S. Anderson Drehbuch und Regie übernimmt.
- Sega positioniert das Projekt als Toppriorität und potenziellen Startschuss für ein neues Franchise und zielt auf ein immersives Survival-Horror-Erlebnis in Echtzeit ab, das dem Arcade-Klassiker einen frischen, zeitgemäßen Twist verpasst.
- Der Film ist Teil von Segas verstärktem Vorstoß in Film und TV nach dem Erfolg der Sonic the Hedgehog-Filme und baut zugleich auf Merceds wachsendes Genre-Profil aus The Last of Us, Superman und Alien: Romulus auf.
The House of the Dead ist offiziell wieder von den Toten auferstanden – diesmal als groß angelegtes Survival-Horror-Spektakel fürs Kino, angeführt von Isabela Merced. Der Star aus The Last of Us, Superman und Alien: Romulus übernimmt die Hauptrolle und fungiert zugleich als Executive Producerin der neuen Verfilmung von Segas kultiger Zombie-Shooter-Reihe The House of the Dead., die Segas Lightgun-Klassiker von 1997 in ein zeitgemäßes Filmpaket überführt, gesteuert von Resident Evil-Mastermind Paul W.S. Anderson. Laut Deadline schreibt Anderson das Drehbuch, führt Regie und produziert – gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Jeremy Bolt, Sega-Produzent Toru Nakahara und dem Team von Story Kitchen.
Das kreative Konzept setzt voll auf die Arcade-DNA des Spiels. Andersons Film wird als intensives, realzeitiges „Terror-Ride“ entwickelt, das das Publikum mitten ins Chaos schleudert – als AMS-Agent:innen im Wettlauf gegen die Zeit, um einen Zombieausbruch und die dahinterstehenden Verschwörungen zu stoppen. Sega stuft das Projekt nach dem Kinoerfolg von Sonic als absolute Priorität ein, und positioniert House of the Dead als nächste tragende Säule eines größeren Film- und Serienuniversums, das aus dem eigenen Backkatalog gespeist wird. Die Vision: volle Immersion, ein Update für die rasanten Untoten und die bosslastige Mythologie der Reihe – und das alles inszeniert als Auftaktkapitel einer mehrteiligen Filmsaga.
Für Merced fügt sich House of the Dead nahtlos in eine klare Linie ihrer Karriere als feste Genre-Größe ein. Sie ist bereits über The Last of Us und James Gunns Superman sowie Alien: Romulus in zwei Schwergewichts-Franchises verankert und übernimmt nun eine zentrale Survival-Horror-Hauptrolle, die – wenn alles aufgeht – eine ganze Ära prägen könnte. Für Sega wiederum signalisiert die Kombination aus ihr und Anderson die klare Bereitschaft, kompromisslosen, gamegetriebenen Horror zu umarmen, statt nur auf familienfreundliche Vier-Quadranten-Hits zu setzen. Gelingt dem Team der Spagat aus Figurenzeichnung, Blutrausch und Rail-Shooter-Drive, könnte dies die seltene Arcade-Adaption werden, die sich wirklich anfühlt wie eine Nacht am Automaten – nur hochskaliert für die große Leinwand.





















