Sony könnte PlayStation 6 wegen globaler Speicherkrise bis 2029 verschieben
RAM-Engpässe und die hohe Nachfrage durch KI sollen Sony zwingen, den Zeitplan für seine Next-Gen-Konsole neu zu überdenken.
Zusammenfassung
- Berichten von Bloomberg zufolge erwägt Sony, den Marktstart der PlayStation 6 auf 2028 oder 2029 zu verlegen.
- Ein massiver Preissprung bei RAM- und NAND-Speicherpreisen soll Sonys Hardware-Strategie erheblich durcheinandergebracht haben.
- Die Verzögerung könnte dazu führen, dass die PlayStation 5 Pro über mehr als drei Jahre hinweg Sonys Flaggschiff-Konsole bleibt.
Sony prüft Insidern zufolge eine erhebliche Verzögerung bei seiner Next-Gen-Konsole, der PlayStation 6, während die Techbranche mit einem verheerenden globalen Engpass bei Speicherchips ringt. Laut Bloomberg, könnte das Gerät, das ursprünglich bereits für 2027 erwartet wurde, nun aufgrund der Marktvolatilität um mehrere Jahre nach hinten geschoben werden.
Brancheninsider haben die aktuelle Krise „RAMageddon“ getauft – ein Phänomen, das vor allem durch die unstillbare Nachfrage nach Speicherchips aus KI-Rechenzentren befeuert wird. Berichten zufolge ist der Preis für 16 GB DDR-RAM innerhalb weniger Monate um rund 515 % in die Höhe geschnellt, während die Kosten für 512 GB NAND-Speicher um fast 479 % gestiegen sind. Dieser ökonomische Druck soll Sony Group Corp. dazu zwingen, seinen bislang sorgfältig austarierten Veröffentlichungsrhythmus zu überdenken, der üblicherweise alle sieben Jahre eine neue Generation vorsieht.
Die ins Spiel gebrachte Verzögerung soll Sony Zeit verschaffen, bis sich die Komponentenpreise stabilisieren, bevor ein massentauglicher Verkaufspreis für die PS6 festgelegt wird. Sollte sich dies bewahrheiten, wäre das eine deutliche Zäsur im Konsolen-Duell – mit potenziellen Chancen für die Konkurrenz, während zugleich der Lebenszyklus der bestehenden PlayStation 5 und der erst kürzlich erschienenen PlayStation 5 Pro verlängert würde. Bilder und Visualisierungen in verschiedenen Berichten deuten auf eine Strategie hin, bei der Sony seine Community durch Firmware-Updates und leistungsstarke Mid-Generation-Hardware bei der Stange hält, während die Branche darauf wartet, dass der Chipmarkt mit der Nachfrage Schritt hält.



















