Textilien auf Weltreise: LABRUM FW26 feiert globale Stoffgeschichten
Für Foday Dumbuya sind Stoffe lebendige Zeugnisse von Austausch, Resilienz und geteilter Geschichte.
In der vergangenen Saison präsentierte der in Afrika geborene Designer Foday Dumbuya seine „Osmosis“-Kollektion bei der London Fashion Week und rückte dabei Traditionen in den Fokus, die Grenzen, Generationen und Identitäten überwinden. Für Fall/Winter 2026 kehrt LABRUM zurück, um diesen Dialog zu vertiefen und den Blick auf Textilien als lebendige Dokumente zu richten – Materialien, die Bewegung, Migration und Erinnerung einschreiben.
Indem er Stoff als Träger von Geschichten versteht, spielt Dumbuya mit Silhouette und Oberfläche, um zu zeigen, wie unterschiedliche Kulturen ähnliche Textilien interpretieren und neu lesen. Der erste Look übersetzte klassische Codes militärischer Uniformen in eine zeitgemäße Sprache und definierte so die Tonalität einer Kollektion, die tief in ihrem Erbe verwurzelt ist. Bereits früh in der Show unterstrichen detailreiche Looks, entstanden in Zusammenarbeit mit indischen Kunsthandwerker:innen, LABRUMs Bekenntnis zu kulturellem Austausch und kompromissloser Handwerkskunst.
Monochrome Ensembles aus Kamel-Leinen schwebten über den Runway, gestylt mit der kommenden LABRUM-”https://hypebeast.com/tags/adidas” rel=”noopener” target=”_blank”>adidas-Collaboration. Schweißresistente Activewear in gedämpften Beige- und Grüntönen setzte einen funktionalen Kontrapunkt und verschmolz Performance mit Storytelling. Klassische UK-Pufferjacken wurden über adidas x LABRUM Signature-Pieces gestylt und mit Hosen im „Passport-Stamp“-Look kombiniert – ein buchstäblicher wie symbolischer Verweis auf Reisen, Identität und jene bürokratischen Spuren, die globale Bewegung nachzeichnen.
Andernorts wurden Canadian Tuxedos an den Schultern aufgebrochen, karierte Anzüge wirkten zugleich klassisch und subversiv, und mit Muscheln besetzte Gesichtsbedeckungen brachten eine haptische, fast zeremonielle Dimension ins Spiel. Metallische Looks blitzten im Scheinwerferlicht des Runways auf und untermauerten LABRUMs zentrale These: Textilien sind mehr als Kleidung – sie sind Zeugnisse von Austausch, Resilienz und geteilter Geschichte.
Einen genaueren Blick auf LABRUM FW26 gibt es in der Galerie oben.



















