Cristiano Ronaldo kauft 25‑Prozent-Anteil an UD Almería
Al‑Nassr-Star Cristiano Ronaldos CR7 Sports Investments steigt bei dem saudisch geführten Klub ein, während UD Almería die Rückkehr in La Liga jagt.
Kurzüberblick
- Cristiano Ronaldo hat sich über sein Vehikel CR7 Sports Investments eine Beteiligung von 25 Prozent am spanischen Zweitligisten UD Almería gesichert.
- Der saudisch geführte andalusische Klub liegt derzeit auf Rang drei der spanischen Segunda División und jagt den Wiederaufstieg in La Liga, nachdem man in der Saison 2023/24 abgestiegen war.
- Dieser Schritt markiert Ronaldos ersten echten Einstieg als Klub-Miteigentümer, vertieft seine geschäftlichen Verbindungen zu saudischen Investoren und erweitert zugleich sein Fußballimperium nach der aktiven Karriere.
Ronaldos jüngster Coup spielt sich nicht auf dem Rasen, sondern im Boardroom ab. Mit 41 Jahren und weiterhin starken Zahlen für Al-Nassr in Saudi-Arabien hat er sich eine 25-Prozent-Beteiligung an UD Almería gesichert – einem Klub mit ernsthaften La-Liga-Ambitionen und wachsender saudischer Präsenz. Der Deal läuft über CR7 Sports Investments, einen neuen Arm unter seinem CR7-SA-Dach, der auf sportnahe Projekte von Hotels und Gyms über Tech bis hin zu Klubanteilen zugeschnitten ist. Zahlen sind nicht öffentlich, doch alle Berichte ordnen den Einstieg als langfristigen, strategischen Schritt in Richtung Klubbesitz ein – nicht als bloßes Prestigeprojekt.
UD Almería ist eine spannende Projektionsfläche. Die saudisch unterstützte SMC Group unter Präsident Mohamed Al Khereiji hat 2025 die vollständige Kontrolle übernommen – und nun sitzt Ronaldo als Aushängeschild des Konsortiums mit im Cockpit. Der Klub rangiert in LaLiga Hypermotion auf Platz drei, zwei Punkte hinter der Spitze, mit Aufstiegsszenarien, die Almería schon bald gegen seinen Ex-Klub Real Madrid auflaufen lassen könnten. Mehrere Berichte betonen, dass es bei der Investition um Steuerung und Wachstum geht, nicht um einen späten Karriere-Umweg als Spieler; zugleich sollen sein Wissen über den spanischen Fußball und seine globale Strahlkraft die kommerzielle Schlagkraft des Klubs, die Talentpipeline im Nachwuchs und die Sichtbarkeit in Europa, Asien und dem Nahen Osten massiv verstärken.
Es ist zugleich ein Statement darüber, wohin sich die Machtverhältnisse im Fußball verschieben. Ronaldo koppelt seinen ersten Einstieg als Eigentümer an dasselbe saudische Kapital, das Newcastle, die Saudi Pro League und eine Welle interkontinentaler Freundschaftsspiele prägt – inklusive Almerías eigener Showpiece-Duelle mit Al-Nassr. Er reiht sich damit in eine moderne Eigentümer-Avantgarde von David Beckham bei Inter Miami bis hin zu prominenten Investoren in Wrexham ein – allerdings als vermutlich meistverfolgte Einzelmarke des Fußballs überhaupt. Für einen provinziellen andalusischen Klub mit einem 17.000 Zuschauer fassenden Power Horse Stadium und dem Ruf, Talente gewinnbringend zu drehen, könnte der direkte Anschluss an das CR7-Ökosystem eine einfache Aufstiegsjagd in eine globale Erzählung verwandeln.





















