Legendärer Couturier Valentino Garavani im Alter von 93 Jahren verstorben
Der „letzte Kaiser“ der Mode und eine weltweite Ikone italienischer Eleganz ist gestorben – und hinterlässt ein unvergleichliches Vermächtnis an Schönheit.
Zusammenfassung
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Valentino Garavani, der legendäre Couturier und eine tragende Säule der Modewelt, ist am Montag im Alter von 93 Jahren in seinem Zuhause in Rom verstorben – umgeben von seiner Familie und seinen Liebsten.
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Im Laufe einer mehr als sechs Jahrzehnte währenden Karriere definierte Valentino den Begriff globalen Luxus neu: Er kleidete Ikonen wie Jacqueline Kennedy und Elizabeth Taylor und machte das charakteristische „Valentino Red“ zum Sinnbild vollendeter italienischer Eleganz.
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Der Maestro wird an diesem Mittwoch und Donnerstag im Hauptsitz seiner Stiftung an der Piazza Mignanelli aufgebahrt, gefolgt von einem Trauergottesdienst am Freitagmorgen in der Basilica Santa Maria degli Angeli e dei Martiri.
Die Modewelt trauert um Valentino Clemente Ludovico Garavani, einen legendären Couturier und über mehr als sechs Jahrzehnte hinweg eine unerschütterliche Säule der Branche. Valentino starb am Montag, dem 19. Januar, in seiner Residenz in Rom, umgeben von den Menschen, die ihm am nächsten standen. Als Gründer jenes Hauses, das la dolce vita definierte, war er mehr als ein Designer: Er war der „Sheik of Chic“ und der „letzte Kaiser“ der Mode – ein Mann, der die römische Couture-Szene in ein globales Imperium vollendeter Raffinesse verwandelte.
1932 geboren und nach dem Stummfilmstar Rudolph Valentino benannt, führte Garavanis Weg ihn vom ehrgeizigen 17-Jährigen in Paris in die Salons der Via Condotti, wo er 1959 seine erste Kollektion präsentierte. Gemeinsam mit seinem lebenslangen Partner Giancarlo Giammetti schuf Valentino ein Königreich, das ganz der Suche nach dem „perfekten Kleid“ gewidmet war. Seine Virtuosität im Umgang mit der weiblichen Silhouette brachte ihm die Hingabe der einflussreichsten Frauen der Geschichte ein – von Jackie Kennedy und Elizabeth Taylor bis Marella Agnelli – und ebnete zugleich der italienischen Mode den Weg in die Pariser Couture-Ateliers.
Sein Beitrag zur visuellen Sprache der Mode ist durch „Valentino Red“ verewigt – einen Farbton, der zum Markenzeichen seiner Karriere wurde und erst kürzlich in der Ausstellung „Horizons | Red“ im neuen kulturellen Zentrum seiner Stiftung, PM23, gewürdigt wurde. Auch wenn er sich 2008 offiziell vom Laufsteg verabschiedete, blieb seine Präsenz eine prägende Kraft für die Branche. Während er in dieser Woche an der Piazza Mignanelli aufgebahrt wird, hält die Modewelt inne, um einen Mann zu ehren, dessen Leben den Glauben verkörperte, dass Schönheit die ultimative Notwendigkeit ist. Die Beerdigung von Valentino Garavani findet am Freitag, dem 23. Januar, um 11 Uhr Ortszeit in der Basilica Santa Maria degli Angeli e dei Martiri an der Piazza della Repubblica 8 in Rom statt.



















