Dickies-Deal: VF Corp. verkauft das Workwear-Label für 600 Mio. $ an Bluestar Alliance
Für rund 600 Millionen US-Dollar wechselt das Kultlabel zwischen Workwear und Streetwear zu Bluestar Alliance, wo bereits Off-White und Palm Angels am Start sind.
Zusammenfassung
- VF Corp. veräußert Dickies für 600 Millionen US-Dollar an Bluestar Alliance und beendet damit eine siebenjährige Partnerschaft.
- Der Verkauf läutet eine neue Ära für die ikonische Workwear-Marke ein und reiht sie in das wachsende, streetwear-orientierte Portfolio von Bluestar ein, zu dem Labels wie Off-White gehören.
Laut BoF hat VF Corp. einen großen Schritt gemacht und sein Workwear-Schwergewicht Dickies für 600 Millionen US-Dollar an die Markenholding Bluestar Alliance verkauft. Der Deal beendet eine siebenjährige Partnerschaft, die 2017 mit der 820-Millionen-US-Dollar schweren Übernahme durch VF Corp. begann.
Trotz seines allgegenwärtigen Status als amerikanisches Workwear-Label – geliebt von Bauarbeitern, Skateboardern und Street-Fashion-Ikonen – hatte Dickies unter der Ägide von VF Corp. zu kämpfen, was sogar einen „Deep Turnaround“-Plan sowie die Verlegung des Firmensitzes zur Folge hatte. Man darf also erwarten, dass sich beim 874-Pant-Hersteller einiges ändern wird.
Im Mainstream-Menswear-Markt ist der Verkauf ein echter Game-Changer, denn Dickies schlägt eine einzigartige Brücke zwischen robuster Workwear und angesagter Streetwear. Die kulturelle Relevanz von Dickies macht die Marke zur idealen Ergänzung des Bluestar-Alliance-Portfolios. In den vergangenen Jahren bewies der Konzern ein feines Gespür für die Schnittstelle von Luxus und Streetwear und holte jüngst Off-White und Palm Angels in sein Markenuniversum.
Die Übernahme deutet auf einen erneuten Fokus auf die kulturelle Strahlkraft von Dickies hin und könnte die Marke in den Subkulturen, die sie seit Jahrzehnten feiern, neu beleben.
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