"Rowing Blazers"-Gründer Jack Carlson übernimmt J. Press
Mit seinem farbenfrohen Ivy-Spirit verpasst Jack Carlson der 1902 gegründeten Menswear-Ikone J. Press ein Update – Premiere ist schon diese Woche auf der NYFW.
Zusammenfassung
- Jack Carlson, Gründer von Rowing Blazers, ist neuer Creative Director und Präsident von J. Press – und beschert dem Label damit sein Debüt bei der New York Fashion Week.
- Die Entscheidung ist naheliegend: Carlson pflegt eine enge persönliche Beziehung zur Ivy-League-Marke und gilt als ausgewiesener Experte für Heritage-Labels.
Jack Carlson, Gründer der preppy Marke Rowing Blazers, wurde zum neuen Creative Director und Präsidenten von J. Press ernannt.
Die Ernennung läutet ein bedeutendes neues Kapitel für das ikonische Ivy-League-Haus ein, das 1902 an der Yale University gegründet wurde. Carlsons erste Kollektion für J. Press wird bereits diesen Donnerstag auf der New York Fashion Week präsentiert – der allererste Auftritt der Marke im offiziellen Fashion-Kalender.
Carlsons neue Aufgabe wirkt tatsächlich wie maßgeschneidert, denn er ist der Marke seit Jahren persönlich verbunden. „Ich bin mit J. Press aufgewachsen“, sagte er gegenüber WWD. „Ich ging früher oft in den Store am Harvard Square, und viele meiner ersten Anzüge, Hemden, Krawatten und Gürtel stammten von J. Press – ich besitze sie bis heute. Diese Rolle fühlt sich in vielerlei Hinsicht wie Heimkommen an. Ich habe Klassische Altertumswissenschaften studiert, und vieles von dem, was J. Press ausmacht, ist für mich geradezu heilig: die Button-downs, die Khakis, die Blazer, die Shaggy-Dog-Pullover. Gleichzeitig hatte J. Press immer einen leicht augenzwinkernden, respektlosen Ton, der mir ebenfalls gefällt. All das möchte ich feiern, saisonale Kollektionen und Kooperationen darum herum aufbauen und es einem größeren Publikum zugänglich machen. J. Press ist eine Institution – in vielerlei Hinsicht die letzte ihrer Art“, führte er fort.
Diesen Beitrag auf Instagram ansehen
Sein außergewöhnlicher Hintergrund als Designer, Archäologe und Autor – er promovierte in Oxford – verschafft ihm einen einzigartigen Blick auf Heritage und Tradition in der Mode. Die modernen Prep-Vibes von Rowing Blazers machen ihn obendrein zur Idealbesetzung, um J. Press zeitgemäß zu interpretieren.
Heritage-Brands eine frische Kante zu verleihen, ist für Carlson nichts Neues. So hat Rowing Blazers etwa Warm & Wonderful wiederaufgelegt – das Stricklabel, dessen Pullover einst Prinzessin Diana trug. Bei J. Press will er das Erbe der soft-shouldered Suits, Button-downs und des legendären „Shaggy Dog“-Pullovers bewahren und zugleich eine moderne, redaktionelle Vision etablieren.
Bis 2030 soll die Marke um das Zehnfache wachsen und in wichtigen US-Metropolen neue Stores eröffnen – ein klares Signal, dass J. Press seinen Platz im amerikanischen Menswear-Segment zurückerobern will. Bleiben Sie für weitere Fashion-Insights bei Hypebeast dran.



















