Ricky Powells frühe New‑York‑Fotos bei Whaam! wiederentdeckt
Aufnahmen von Szene-Ikonen, Graffiti und Alltagsszenen.
Überblick
- Bei Whaam! sind Ricky Powells New-York-Fotografien aus den frühen 1980ern zu sehen.
- Mit Szenen des Straßenalltags und Zeitgenossen wie Basquiat und Futura
Ricky Powells Weg als Fotograf begann Mitte der 1980er-Jahre, nach einer Trennung, die ihn rastlos durch Downtown New York treiben ließ. Er borgte sich die Kamera, die einst seiner Ex-Freundin gehört hatte, und begann zu fotografieren, um die Zeit zu überbrücken. Was als Ventil gegen den Liebeskummer begann, wuchs rasch zu einer lebenslangen Praxis heran: die Stadt um ihn herum zu dokumentieren.
Zu sehen bei Whaam!:RICKY POWELL: NEW YORK PHOTOGRAPHS 1980–1990zeigt ein intimes Archiv von Powells frühesten Arbeiten. Lange bevor seine bekannten Porträts der Beastie Boys oder Hip-Hop-Legenden entstanden, war Powell ein Junge aus der Nachbarschaft, der durch den Washington Square Park, SoHo und die Lower East Side streifte und Freunde, Ladenfronten, Graffiti und Alltagsszenen einfing. Damals arbeitete er noch an einem Eislimonaden-Stand, doch seine Kamera verwandelte beiläufige Nachmittage in bleibende kulturelle Dokumente.
Powells Stärke war seine Fähigkeit, zwischen verschiedenen Szenen zu wechseln – Graffiti-Writern, Punks, Skatern, Rappern und Künstlern – und sie auf Augenhöhe zu fotografieren, nicht als Stars. Persönlichkeiten wie Jean-Michel Basquiat und Futura 2000 erscheinen als Teil seiner Nachbarschaft, nicht als ferne Ikonen.
Diese Ausstellung ist sowohl eine Hommage an Powell als auch ein Porträt eines New Yorks, das es so nicht mehr gibt – voller Rauheit, Humor und ungefilterter Kreativität. Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Oktober zu sehen.
WHAAM!
15 Elizabeth St #113
New York, NY 10013


















