Leon Xu malt die Instabilität der Erinnerung in »Afterglow«
Airbrush-Gemälde, inspiriert von Martin Scorseses „After Hours“.
Zusammenfassung
- Dies ist die zweite Einzelausstellung des in China geborenen und in New York lebenden Malers
- Die Schau wurde vom Martin-Scorsese-Film „After Hours“ inspiriert
Die Mai 36 Galerie in Zürich präsentiert Afterglow, die zweite Einzelausstellung des in China geborenen und in New York lebenden Malers Leon Xu, zu sehen bis zum 1. November 2025. Die Schau ist inspiriert von Martin Scorseses After Hours, und greift dabei dessen Atmosphäre aus Chaos, wechselnder Kontrolle und dem unbehaglichen Sog der Nacht auf.
Statt die Handlung nachzuerzählen, übersetzt Xu die Stimmung des Films und arbeitet mit Airbrush und Acryl, um Gemälde zu schaffen, deren Konturen verschwimmen und sich in traumhafte Impressionen auflösen. Werke wie „Skyline“, „Neon Letters“ und „Veils of Light“ erinnern an halb vergessene Momente, die zwischen Klarheit und Auflösung schweben. Die Leinwände fangen das Leuchten flüchtiger Begegnungen, die Intensität der Desorientierung und die fragile Ruhe danach ein.
In Afterglow, verzichtet Xu auf eine feste Erzählstruktur und lädt das Publikum ein, im Ungewissen zu verweilen. Seine Bilder zeigen, wie Erinnerung entgleitet, wie Wahrnehmung sich zuspitzt und wieder verschwimmt und wie Schönheit oft erst sichtbar wird, wenn sie zu schwinden beginnt.
Mai 36 Galerie
Rämistrasse 37
8001 Zürich
Switzerland


















