Der Hypeart-Guide zur Frieze Seoul 2025
Von spektakulären Booths bis zu den Ausstellungen, die du in ganz Seoul nicht verpassen darfst.
Zusammenfassung
- Die Frieze Seoul 2025 begrüßt über 120 Galerien, darunter einen Gemeinschaftsstand von P21 und Gallery Vacancy sowie eine starbesetzte Präsentation von NANZUKA UNDERGROUND auf dem Messegelände.
- Zu den Highlights der Satellitenausstellungen gehört Antony Gormleys Inextricable im White Cube, die Nude, Flesh and Love Gruppenausstellung bei Jason Haam, die Eröffnungsschau im Frieze House Seoul sowie die Debütinstallation des „Line 2“-Projekts von Maison Margiela
- Lee Buls monumentale Retrospektive im Leeum Museum of Art, Adrián Villar Rojas’ The Language of the Enemy im Art Sonje Center sowie die 13. Ausgabe der Seoul Mediacity Biennale gehören zu den Museumshighlights
Die Frieze Seoul läuft wieder auf Hochtouren und findet bereits zum vierten Mal statt. Noch bis zum 6. September bespielt die Messe das COEX in Gangnam und serviert eine geballte Ladung dessen, was in der Gegenwartskunst als Nächstes kommt – und wer dazugehört –, mit glänzenden Beiträgen großer Institutionen und aufstrebender Künstler:innen gleichermaßen.
Mit mehr als 120 Galerien, von globalen Schwergewichten bis hin zu experimentellen Off-Spaces, weitet sich das diesjährige Geschehen vom K-POP Square aus in alle Richtungen aus und strömt in die lebendigen Ecken der Hauptstadt – vom Künstler:innen-Spielplatz Euljiro über den Yongsan Riverwalk bis zu den geschichtsträchtigen Gassen von Samcheong-dong,
Mit der Eröffnung des permanenten Art House der Frieze, dem starbesetzten Stand von NANZUKA und Lee Buls eindrucksvoller Retrospektive im Leeum Museum of Art zeigt die Ausgabe 2025 deutlich, dass sich Seoul immer stärker auf der Weltbühne behauptet. Vom Messespektakel bis zur Institutionenschau – hier sind unsere Highlights der Frieze Seoul 2025.
Auf der Messe
Courtesy of P21 and Gallery Vacancy.
Mit fast zwei Dutzend Debütant:innen treffen frische Talente auf etablierte Größen auf dem Messeparkett. Zu den Höhepunkten zählt der Gemeinschaftsstand (A33) von Seouls P21 und Shanghais Gallery Vacancy, der in einem interdisziplinären Dialog über Form und Fokus eine internationale Riege von Künstler:innen versammelt – Haneyl Choi, Shin Min, Minjeong An, Yaerim Ryu, Xiyadie, Zhang Yingnan, Keem Jiyoung, Taewon Ahn, Hannah Jo und Sofia Mitsola. An anderer Stelle vereint NANZUKA UNDERGROUND (C12) mehr als 20 Kultnamen – darunter Hajime Sorayama, Stickymonger, FriendsWithYou, Hebru Brantley und MSCHF – und präsentiert eine eklektische Schau, die ihr popkulturelles Faible unterstreicht.
Satellitenausstellungen
Courtesy of the artist and Jason Haam.
Falls der zweistündige Ausflug zu Antony Gormleys Ausstellung im Museum SAN zu ambitioniert erscheint, zeigt der britische Bildhauer mit Inextricable im White Cube auch seine erste Soloausstellung in Seoul, in der Werke aus mehreren seiner laufenden Serien zu sehen sind. Lust auf eine Pause vom Trubel Gangnams? Jason Haam eröffnet seine frisch erweiterte Seongbuk-Galerie mit Nude, Flesh and Love, einer multimedialen Gruppenausstellung, die eine vielschichtige Meditation über Schönheit, Bindung und Begehren entfaltet.
In Yaksu-dong öffnet Frieze die Türen des Frieze House Seoul, seines neuen dauerhaften Ausstellungsortes, mit der von Jae Seok Kim kuratierten UnHouse Ausstellung, die queere Perspektiven auf Zuhause und Identität auslotet. Parallel dazu treffen sich Mode- und Kunstfans im Hannam-Flagship von Maison Margiela zur offiziellen Einführung von „Line 2“ – inklusive einer immersiven, kollaborativen Installation der Bildkünstlerin Chung Heemin und der Soundkünstlerin Joyul.
Museumsausstellungen
Courtesy of the artist and Art Sonje Center.
Adrián Villar Rojas nutzt die Architektur des Art Sonje Center als Leinwand in The Language of the Enemy, dekonstruiert sie und setzt sie zu einer singulären skulpturalen Intervention neu zusammen. Im Leeum Museum of Art steht die wegweisende Künstlerin Lee Bul im Mittelpunkt der 150 Werke umfassenden Schau From 1998 to Now, die ihre jahrzehntelange Erforschung der durchlässigen Grenzen zwischen Körper und Maschine, Natur und Zivilisation, Begehren und Kontrolle nachzeichnet. Parallel zu Frieze und Kiaf legt die aktuelle Ausgabe der Seoul Mediacity Biennale im Seoul Museum of Art in einer kuratierten Screening-Reihe für Frieze Film die Fäden offen, die Technologie und Spiritualität miteinander verbinden.















