GoPro launcht drei neue Geräte – echte 8K-360°-Cam MAX2, Lifestyle-Mini LIT HERO & KI-Gimbal
Premiere: Erstmals seit mehr als zehn Jahren erscheint kein neues HERO-Flaggschiff. Stattdessen setzt GoPro auf die MAX2 mit echter 8K-Auflösung, die ultrakompakte LIT HERO und das universelle KI-Gimbal Fluid Pro AI.
GoPro hat drei neue Produkte vorgestellt: eine rundum überarbeitete 360-Grad-Kamera, eine lifestylefokussierte Mini-Actioncam und ein KI-gestütztes Gimbal, das – anders als das ausschließlich für GoPros gedachte Modell von 2016 – auch mit Fremdgeräten kompatibel ist.
Bemerkenswert ist außerdem, dass GoPro in diesem Jahrkeine neue Flaggschiff-Actioncam vorstellt: Erstmals seit über einem Jahrzehnt legt die Marke den Fokus auf ihr neues Produktportfolio und setzt weiter auf die letztjährige HERO13 Black.
Die brandneue GoPro MAX2 führt das neue Line-up der Kalifornier an und ist der Nachfolger der ursprünglichen GoPro MAX von 2019. Allerdings ist sie nur dem Namen nach ein Nachfolger: Anders als das damals als 3-in-1-Multitool beworbene Modell handelt es sich bei der MAX2 um eine reine 360-Grad-Kamera, deren Specs selbst die Top-Modelle der Konkurrenz herausfordern.
Von GoPro als „weltweit beste und robusteste 360-Grad-Kamera“ beworben, bringt die MAX2 zwei Objektive mit und filmt in „True 8K“. Damit sei sie laut Unternehmen die einzige Consumer-360-Kamera, die volle 8K-Auflösung mit tatsächlich nutzbaren Pixeln bietet. Bei den Hauptkonkurrenten – Insta360 X5 und DJI Osmo 360 – werden dagegen auch nicht nutzbare Pixel (etwa jene, die beim Überlappen bzw. „Stitching“ verloren gehen) eingerechnet. Im direkten Vergleich liefere die MAX2 16 % beziehungsweise 23 % mehr Auflösung als X5 und Osmo 360.
Zusätzlich zur hohen Auflösung bietet die MAX2 10-Bit-Farbverarbeitung, GP-Log-Encoding und sechs integrierte Mikrofone, die Rundum-Audio aufzeichnen – damit erhalten Profis wie ambitionierte Hobbyfilmer noch mehr Kontrolle über Look und Sound ihres Materials. Die beiden Objektive lassen sich bei Beschädigung komplett austauschen und mit einer einfachen „Twist-and-Go“-Bewegung ersetzen, sodass ein Sturz die Kamera nicht gleich unbrauchbar macht.
Weitere Highlights: 360-Grad-Fotos mit 29 Megapixeln, aus denen sich dank der hohen Auflösung nach Belieben croppen und zoomen lässt. KI-Features wie „AI Object Tracking“ und „MotionFrame“ eröffnen zusätzliche Aufnahmeoptionen. Energie liefert ein 1.960-mAh-Akku, der für extreme Wetterbedingungen ausgelegt ist. Zudem ist GPS an Bord – laut GoPro einzigartig im 360-Grad-Segment.
Zeitgleich zur MAX2 präsentiert GoPro eine winzige Actioncam, die besonders die Lifestyle-Community ansprechen soll. Die GoPro LIT HERO ist eine kompakte 4K-Cam mit integriertem Licht – laut GoPro die „Whatever, Whenever“-Lösung für deine Action-Cam-Needs. Sie filmt 4K mit bis zu 60 fps und bietet „2× Slo-Mo“. Wie fast alle GoPros ist die LIT HERO wasserdicht und bis zu 5 Meter (16 ft) tauchfähig. Trotz ihres Gewichts von nur 93 g hält der Akku bei maximaler Auflösung bis zu 100 Minuten durch.
Außerdem – endlich – bringt GoPro ein neues Gimbal auf den Markt: das GoPro Fluid Pro AI– Nachfolger des GoPro Karma Grip von 2016. Anders als der Karma Grip, der ausschließlich mit GoPro-Kameras funktionierte, ist das neue Fluid Pro AI universell einsetzbar – vom Smartphone bis zur Kompaktkamera, solange das Set-up maximal 400 g wiegt. Unterwegs müssen Creator also nicht mehr mehrere Gimbals dabeihaben. Das 3-Achs-Gimbal verfügt über wechselbare Mounts, ein integriertes Fülllicht und liefert bis zu 18 Stunden Laufzeit – genug Power, um dank Reverse-Charging sogar andere Geräte zu laden.
Die GoPro MAX2 und die GoPro LIT HERO lassen sich ab sofort im GoPro-Onlineshop vorbestellen: Die MAX2 kostet 449,99 £ bzw. 499,99 $, die Auslieferung startet am 30. September. Die LIT HERO liegt bei 239,99 £ bzw. 269,99 $ und wird ab 21. Oktober verschickt. Das Gimbal GoPro Fluid Pro AI ist ab 21. Oktober erhältlich und kostet 229,99 $.















