Doja Cat macht auf „Vie“ ihr eigenes Ding
Mit 80er-Vibes kehrt die Sängerin auf dem souligen neuen Album fast ganz ohne Features zu ihren Pop-Wurzeln zurück.
Zusammenfassung
- Doja Cat hat ihr fünftes Studioalbum veröffentlicht: das sehnlichst erwartete Vie
- Mit 15 Songs ist Vienahezu ein reines Soloalbum – nur ein einziges Feature kommt von SZA auf „Take Me Dancing“.
- Heute hat Doja außerdem das Musikvideo zur herausragenden Single „Gorgeous“ veröffentlicht.
Eines steht bei Doja Cat fest: Was andere denken, ist ihr egal. Ihre Kunst war stets ein authentischer Spiegel ihres Seelenzustands, jedes Projekt ein Nachspüren nur einer Facette ihres schier unerschöpflichen Reservoirs an klanglicher und stilistischer Inspiration.
Ihr fünftes Studioalbum bildet da keine Ausnahme – ein weiterer wohlgesetzter Meilenstein in Dojas genreübergreifender Karriere, bei dem jeder Schritt hochgradig bewusst ist. Unbeeindruckt von Branchenzwängen und immun gegen Schubladendenken pendelt Doja zwischen Pop, Rap und R&B und meißelt sich ihren ganz eigenen Platz im Musik-Zeitgeist, der ihr die Freiheit gibt, zwischen den Sounds zu changieren.
Es zählt zu den sehnlichst erwarteten Projekten des Jahres – das vibrierende, lebensfrohe und retro-angehauchte Vie ist endlich da – und zeigt Doja, wie sie mit gereiftem, fokussiertem Blick zu ihrem frühen, unverstellten Pop-Sound zurückfindet.
Auf Vie‘s 15 Tracks hinweg experimentiert Doja mit den Klangwelten der 1970er bis 1990er-Jahre, durchzogen von soulvollen Samples, Saxofon-Soli und einigen von Dojas bislang schärfsten Zeilen. Immerhin schrieb sie mit Vie Geschichte – als erste Songwriterin, die ein komplettes Projekt vollständig solo verantwortet hat.
Der Titel sei, sagt Doja, vor allem „ein Wortspiel von mir, ausgehend von der einfachen Tatsache, dass dies mein fünftes Album ist.“
„Ich wollte den Bogen schlagen von der römischen Zahl ‚V‘ auf meinem Schlüsselbein-Tattoo. In der Numerologie steht die Fünf für Neugier, Abenteuer und Veränderung. Ich habe Vie als Anspielung auf La Vie en Rose gewählt und es mit dem Thema Romantik verbunden; über das gesamte Projekt hinweg gebe ich meine Interpretation von Liebe, Sex, Romantik, Schmerz und Staunen innerhalb einer Beziehung. Diese Songs lassen sich sowohl auf die Beziehung zu dir selbst als auch zu anderen übertragen. Die Bedeutung des Wortes Vie ist mir sehr wichtig, denn ohne Leben gibt es keine Liebe und ohne Liebe kein Abenteuer. Dieses Album ist abenteuerlich, und mit Hommagen und Verweisen auf die 80er-, 70er- und 90er-Jahre wollte ich dem Ganzen meinen ganz persönlichen, modernen Twist geben.“
Ein nahezu vollständig solistisches Unterfangen: Veredelt wird das immersive neue Werk von einem Feature von SZA auf „Take Me Dancing“.
1. Cards
2. Jealous Type
3. Aaahh Men!
4. Couples Therapy
5. Gorgeous
6. Stranger
7. All Mine
8. Take Me Dancing feat. SZA
9. Lipstain
10. Silly! Fun!
11. Acts Of Service
12. Make It Up
13. One More Time
14. Happy
15. Come Back
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