Kumail Nanjiani verrät: „Ich war vor dem Eternals-Flop für sechs Marvel-Filme verpflichtet“
Dazu gehörten sogar ein Videospiel und eine Freizeitpark-Attraktion.
Zusammenfassung
Der Emmy-nominierte Schauspieler Kumail Nanjiani, der in Marvels Eternals den kosmischen Superhelden Kingo verkörperte,hat offen darüber gesprochen, welche Erwartungen er an seinen Einstieg ins MCU hatte. In einem kürzlich geführten Interview im Working It Out-Podcast verriet Nanjiani, dass er und seine Co-Stars einem weitverbreiteten Irrtum über die Laufzeit ihrer Verträge aufgesessen waren und dachten, sie hätten sich für volle zehn Jahre verpflichtet.
„Als wir alle unterschrieben haben, hieß es: ‚Das ist ein Zehn-Jahres-Ding. Ihr seid zehn Jahre lang bei uns.‘“, erzählte Nanjiani. „In diesem Mindset befanden wir uns und waren alle ziemlich euphorisch.“ Seine Worte zeigen, wie Schauspieler*innen an das MCU herangehen – ein einziger Film kann dort gleich eine Verpflichtung für ein ganzes Jahrzehnt bedeuten. Außerdem sprach er darüber, was passierte, als Eternals herauskam, und sagte: „Der Film bekam richtig schlechte Kritiken und lief nicht besonders gut. Das hat mich komplett umgehauen. Da dachte ich: ‚Okay, ich muss in Therapie, um das aufzuarbeiten.‘“ Weiter erklärte er: „Ich dachte: ‚Das wird die nächsten zehn Jahre mein Job sein. Ich habe für sechs Filme unterschrieben, für ein Videospiel und sogar für eine Freizeitpark-Attraktion. Man lässt dich für all dieses Zeug unterschreiben. Du denkst dir: ‚Das sind die nächsten zehn Jahre meines Lebens. Also drehe ich jedes Jahr einen Marvel-Film und schiebe dazwischen meine eigenen kleinen Projekte – was auch immer ich will.‘“
Doch Nanjiani räumt ein, dass sich die Marvel-Maschine seit der Veröffentlichung von Eternals 2021 strategisch neu ausgerichtet hat. „Nach Endgame und all dem hat sich einfach vieles verändert“, sagt er. Zwar würde er liebend gern ins MCU zurückkehren, doch er sei „nicht besonders zuversichtlich“. Seine Aussagen gewähren einen seltenen Einblick in die veränderte Landschaft von Hollywoods größtem Franchise, in dem selbst Stars mit Mehrfachverträgen nicht mehr automatisch auf eine langfristige Zukunft bauen können.



















