Kid Cudi ist auf seinem neuen Album wirklich „Free“
Nach einem Jahr, in dem er sich seiner eigenen Verletzlichkeit gestellt hat, liefert der Man on the Moon mit seinem 13. Album einen echten Befreiungsschlag.
Zusammenfassung
- Kid Cudi hat sein neuestes Projekt veröffentlicht, Free, das sein dreizehntes Studioalbum darstellt
- Mit 13 Tracks ist die LP ein reines Solo-Projekt
- Auf der Tracklist stehen die Singles „Neverland“ und „Grave“
Kid Cudi meldet sich mit seinem dreizehnten (!!) Studioalbum zurück, dem lang erwarteten Free.
Zur Einordnung: Cudi hat ein bewegtes Jahr voller persönlicher Meilensteine, künstlerischer Erfolge und anderer Ereignisse hinter sich. Nicht nur hat Cudder im Sommer geheiratet, er veröffentlichte kürzlich auch seine schonungslos ehrliche Cudi: The Memoir (mit einem von ihm handgemalten Cover) sowie sein Regiedebüt, den beim Tribeca Film Festival gezeigten Kurzfilm Neverland. Zudem wurde der Musiker vorgeladen, im Diddy-Prozess auszusagen – etwas, das er offen als äußerst belastend bezeichnet, weil er sich dem so viele Jahre später erneut stellen muss.
Die vergangenen sieben Monate waren von einer intensiven Auseinandersetzung mit seiner eigenen Verletzlichkeit geprägt – genau das greift Cudi auf dem neuen Album auf.
Ein rein solistisch eingespieltes Werk mit 13 Songs, Free wirkt wie ein kathartischer Befreiungsschlag, bei dem er alles – das Gute wie das Schlechte – von der Seele lässt, um wirklich frei zu sein.
1. Echoes of the Present
2. Neverland
3. Mr Miracle
4. Opiate
5. Deep Diving
6. Truman Show
7. Submarine
8. Ashes
9. Grave
10. Past Life
11. Picnic In Paris
12. Stargazing
13. Salt Water
Die Singles „Neverland“ und „Grave“ sind beide vertreten, und insgesamt schlägt das Werk einen deutlich poppigeren Ton an, als wir es sonst von Cudder kennen – ein bisschen wie Speedin’ Bullet 2 Heaven-esk, aber fokussierter.
“In den vergangenen drei Jahren habe ich mich selbst nicht wirklich herausgefordert”, erklärte Cudi in einer Pressemitteilung. “Free steht dafür, dass ich wieder furchtlos bin und etwas Neues ausprobiere.” Dieses Gefühl zieht sich durchs gesamte Album, das auch visuell und textlich mit einer stringenten Erzählweise überzeugt.
Wie er im Refrain von „Grave“ singt: „I stopped running to the grave.“ Trotz aller emotionalen Stolpersteine der letzten Monate ist offensichtlich, dass Cudder inzwischen mit sich im Reinen ist.
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