Dominic Fike zeigt auf „Rocket“, was er am besten kann
Auf seinem bisher introspektivsten Mixtape richtet Fike den Blick auf Vaterschaft, Ruhm und andere bislang unausgesprochene Gefühle – komplett in Eigenregie.
Zusammenfassung
- Nachdem er die ersten drei Songs des Projekts präsentiert hatte, hat Dominic Fike jetzt sein neues Mixtape – sein erstes Release seit etwas mehr als zwei Jahren – veröffentlicht, Rocket
- Die bereits veröffentlichten Singles „All Hands On Deck“, „Aftermath“ und „Smile“ führen die zwölf Tracks umfassende Tracklist an
- Rocket ist die bisher introspektivste Veröffentlichung des Musikers.
Zuletzt meldete sich Dominic Fike mit Sunburn (abgesehen von seiner 14-minütigen 14 Minutes EP aus dem Mai 2024) – ein Sommeralbum voller Nostalgie, verbunden durch genreübergreifende Gitarrenmelodien. Für seinen Nachfolger, Rocket, stellt sich Fike den dunkleren Kapiteln seiner Vergangenheit. Sein bisher persönlichstes Projekt, das komplett solo entstandene Mixtape, nimmt uns mit auf eine Reise durch Fikes fließende Klanglandschaft und macht selbst in entlegenen Gefilden Halt.
Fikes Lyrik glänzt auf dem zwölf Tracks starken Werk – seinem bisher introspektivsten –, das mit den drei Lead-Singles beginnt, die er vergangenen Freitag überraschend als Triple-Pack veröffentlicht hat. Tatsächlich startete der Rollout aber schon Anfang des Monats bei den Festivals Lollapalooza und Osheaga, wo er mehrere Songs – darunter „All Hands On Deck“, „Great Pretender“ und „One Glass“ – zum ersten Mal spielte.
„All Hands On Deck“ skizziert die Kernthemen des Albums, in dem Fike sich mit Fragen und Anekdoten über Vaterschaft, Ruhm und dem Gefühl auseinandersetzt, ein Versager zu sein.
1. All Hands On Deck
2. Aftermath
3. Smile
4. Sandman
5. Great Pretender
6. $500 Fine
7. One Glass
8. Quite The Opposite
9. Upset & Aggressive
10. David Lyons
11. Epilogue
12. Still Feel It
Über das gesamte Album hinweg bleiben Fikes Texte durchgehend reflektiert und häufig selbstironisch, doch die Beats spiegeln diese Stimmung nur selten wider. Er bewegt sich weiterhin mühelos zwischen Hip-Hop, Alternative, Indie und Pop, verbunden durch seine fesselnden Gitarren-Hooks.
„Great Pretender“ markiert einen Höhepunkt: Hier seziert Fike die Fassade einer vergangenen Beziehung mit seiner bislang schärfsten Wortakrobatik. „Epilogue“ und „Still Feel It“ führen die Geschichte zu Ende – ganz organisch innerhalb des Universums, das er mit Sunburn und What Could Possibly Go Wrong.
Streamt Rocket – jetzt überall verfügbar.



















