Sam Raimi x Jordan Peele verfilmen Horrorhit „Portrait of God“
Dylan Clark macht aus seiner YouTube-Horror-Sensation ein von Universal produziertes, existenzielles Albtraum-Spektakel fürs Kino.
Überblick
- Sam Raimi und Jordan Peeletun sich endlich zusammen und produzieren eine Spielfilm-Adaption von Dylan Clarks viralem Horror-KurzfilmPortrait of Godfür Universal Pictures. Damit vereinen sich zwei Generationen von Horror-Visionären hinter der Kamera – nicht davor.
- Clark wird bei dem Spielfilm Regie führen und gemeinsam mit Joe Russo das Drehbuch verfassen – und so seinen minimalistischen Sieben-Minuten-Film zu einem abendfüllenden religiösen Horror-Thriller ausbauen. Das Original läuft nur etwas mehr als sieben Minuten und hat bereitsmehr als 8,6 Millionen Aufrufe auf YouTube verzeichnet.
- Der Kurzfilm begleitet eine gläubige junge Frau, die eine Präsentation über ein Gemälde namens „Portrait of God“ probt – ein Bild, das für manche Betrachtende nur als schwarze Leere erscheint, während andere schwören, sie sähen dieselbe hagere, grinsende Gestalt zurückstarren. Glaube, Obsession und die Gefahr, im Dunkeln nach dem Göttlichen zu suchen, prallen aufeinander.
- Raimi produziert über Ghost House Pictures, während Peele über seine Monkeypaw Productions-Partnerschaft bei Universal an Bord kommt. Es ist das erste Mal, dass der Evil-Dead-Auteur und der Get-Out-Mastermind sich einen Produzenten-Credit teilen – und das katapultiert das Projekt sofort zu einem der meistbeachteten Horrorvorhaben in Entwicklung.
- Für Clark markiert der Spielfilm den Durchbruch vom YouTube-Horror-Dauerbrenner zum Studio-unterstützten Filmemacher. Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Religion, Technologie, und Low-Budget-Schrecken – wodurch sich dieses Upgrade in die erste Liga eher wie das logische nächste Kapitel als wie ein Sprung ins Ungewisse anfühlt.
- Zu den konkreten Plot-Details schweigt man sich noch aus, doch der Film dürfte tiefer in die Frage eintauchen, ob eine gottgleiche Präsenz gütig, gleichgültig oder zutiefst bösartig ist. Portrait of God positioniert sich als düsterer, existenzieller Kontrapunkt zur Jump-Scare-Fabriksware des Horrors.





















