Katsuhiro Harada verlässt Bandai Namco nach 31 Jahren
Der Tekken-Mastermind verabschiedet sich zum 30. Jubiläum der Reihe mit einem letzten DJ-Mix – und Plänen, die noch geheim sind.
Überblick
- Katsuhiro Harada, das Gesicht von Tekken seit drei Jahrzehnten, hat angekündigt, Ende 2025 Bandai Namco zu verlassen – und damit eine 31-jährige Ära zu beenden, in der sich die Reihe zum Adel des 3D-Beat’em-up-Genres aufgeschwungen hat.
- Seinen Abschied legt er auf das 30-jährige Jubiläum von Tekken und beschreibt ihn als „den passendsten Moment, ein Kapitel zu schließen“ – nach Jahren des Nachdenkens über die „Zeit, die mir als Creator noch bleibt“, geprägt vom Verlust enger Freunde und langjähriger Wegbegleiter.
- In seinem Abschiedsstatement blickt Harada zurück auf die Zeit, als er Arcade-Automaten in winzige Locations schleppte und die Leute bat: „Please try TEKKEN“ – und verankert genau diese Grassroots-FGC-Kultur als Herzstück seiner kreativen Identität.
- In den vergangenen vier bis fünf Jahren hat er Story, Worldbuilding und kreative Leitung von Tekken nach und nach an das aktuelle Team übergeben – und parallel Projekte wie SoulCalibur, Pokkén Tournament, Ace Combat-Kollaborationen und sogar Überraschungstitel wie Shadow Labyrinth.
- Bandai Namco und das Tekken Project haben in einem eigenen Statement die Fans beruhigt: Man sei „fest den zukünftigen Entwicklungs- und Content-Plänen für Tekken 8 verpflichtet“ und werde Haradas Vision und Spirit auch weiterhin hochhalten.
- Als letzten typischen Harada-Move veröffentlichte er ein 60-minütiges SoundCloud-Set mit dem Titel „TEKKEN: A 30-Year Journey – Harada’s Final Mix“, und löste damit nach Jahrzehnten endlich seinen Running Gag ein, irgendwann einmal bei einem Turnier als DJ aufzulegen.
- Als Gast wird Harada weiterhin beim Tekken World Tour 2025 Global Finals in Malmö Anfang 2026 auftreten, kündigt jedoch an, seine nächsten Schritte erst später zu verraten – und lässt die FGC darüber spekulieren, ob als Nächstes Ruhestand, ein neues Studio oder etwas völlig Unerwartetes folgt.




















