Asif Hoque bringt „My Sunshine“ in die Mindy Solomon Gallery
Eine leuchtende Werkserie, die aus den frühen Erinnerungen des Künstlers schöpft.
Zusammenfassung
- My Sunshineerkundet einen Schlüsselmoment in Hoques fortlaufendem mythischen Universum – durch Licht, Erinnerung und persönliche Symbolik
- Die Ausstellung rückt seine Verflechtung klassischer Referenzen, globaler Einflüsse und zeitgenössischen Worldbuildings in den Fokus
Mindy Solomon Gallery hat eröffnetMy Sunshine, eine neue Werkserie des in Brooklyn beheimateten KünstlersAsif Hoque, der einen einzigen entscheidenden Augenblick in eine konzentrierte, mythische Serie verwandelt. Die Gemälde folgen Hoques wiederkehrender Figur Golden Boy in dem Moment, in dem er einem strahlenden, himmlischen Wesen begegnet. Dieser emotionale Aufblitz bildet das Fundament für Kompositionen, die zugleich intim und filmisch wirken.
Hoque erklärt, dass das Licht, das im Zentrum dieser Serie steht, aus frühen Erinnerungen gespeist ist. „Als Kinder sind mein Bruder und ich frühmorgens an den Strand gegangen, um den Sonnenaufgang zu sehen. Diese Momente haben etwas in mir verankert, wie ein Leuchten, und genau das wollte ich in meiner künstlerischen Praxis einfangen.“ Er ergänzt, dass das Triptychon mit Golden Boy und Golden Girl eine Hommage an seine Partnerin ist: „Ich wollte dieses Triptychon von Golden Boy und Golden Girl als Tribut an meine Partnerin Sherly schaffen. Es gibt einen goldenen Pfad, der sich leuchtend über das Wasser zieht und zu Golden Girl führt. Sie ist mein Licht.“
Die Ausstellung führt Hoques sich ausdehnendes Universum aus leuchtenden Figuren, schwebenden Wolkenlandschaften und symbolischen Kreaturen fort und betont zugleich seine Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte. Die Kuratorin des Brooklyn Museum und AusstellungstexterinIndira A. Abiskaroon Valbuena betont, dass Hoques Werk auf „antiken griechischen und römischen Mythologien, barocker Pracht und Rokoko-Üppigkeit“ fußt, ebenso wie auf dem Luminismus von Joaquín Sorolla und den transzendentalen Atmosphären von Agnes Pelton. Hinzu kommen südasiatische Miniaturmalerei und die Street Art seiner Jugend in South Florida, die seine Praxis prägen und eine „hybride Bildsprache“ entstehen lassen, die in Erinnerung, Umgebung und emotionaler Wahrnehmung verankert ist.
My Sunshineist noch bis zum 10. Januar 2026 in der Mindy Solomon Gallery zu sehen.
Mindy Solomon Gallery
848 NW 22nd St.
Miami, FL 33127



















