STRAY KIDS’ Bang Chan findet sein „Roman Empire“ im Fashion- und Musik-Crossover
Im exklusiven Gespräch mit Hypebeast bei seiner Solo-Track-Debütparty in Seoul spricht Bang Chan über seine Inspirationen – und wie es ist, mit dem italienischen Modehaus Fendi zusammenzuarbeiten.
Stray-Kids-Leader und Solokünstler Bang Chan hat als Creative Ambassador ein klares Statement gesetzt: Er schrieb und produzierte exklusiv für das Luxusmodehaus Fendi die Originalsingle „Roman Empire“. Der Track ist ein leidenschaftliches Solo-Debüt, das das römische Erbe der Marke in eine moderne Pop-Hymne überführt und K‑Pop‑Einflüsse mit feiner italienischer Handwerkskunst vereint.
Inhaltlich setzt der Song die Intensität der Liebe in Beziehung zur Ewigkeit und Grandezza des Römischen Reichs. Bang Chan bestätigt, dass er Codes der Maison – wie die ikonische Peekaboo Bag und das charakteristische ‚F‘‑Logo – direkt in die Lyrics verwoben hat und das Erbe Roms zeitgemäß neu interpretiert. Klanglich treffen samtige, emotionale R&B‑Vocals auf einen treibenden Miami‑Bass‑Beat.
Das Musikvideo, zugleich ein cineastischer Fashion-Film, wurde am Fendi-Hauptsitz, dem atemberaubenden Palazzo della Civiltà Italiana in Rom, gedreht. Diese visuelle Reise zeichnet Bang Chans künstlerische Evolution nach und zeigt Looks aus Fendis Pre-Collection Frühjahr/Sommer 2026. Gefeiert wurde die Single mit einer großen Premiere auf dem Mega-Screen des COEX K‑Pop Square in Seoul, gefolgt von einer exklusiven Debütparty samt Live-Performance in der Palazzo‑Fendi‑Seoul‑Boutique. Im exklusiven Gespräch mit Hypebeast sprach Bang Chan über den kreativen Prozess hinter dem Song – und gewährte Fans einen exklusiven Vorgeschmack auf sein eigenes „Roman Empire“.
Hypebeast: Dein neuer Solo-Track ist eine Abkehr vom Gruppensound von Stray Kids. Welche zentrale Emotion oder welches Konzept wolltest du erkunden – und wie hast du sichergestellt, dass sich der Track für deine Hörerinnen und Hörer trotzdem zu 100 % „Bang Chan“ anfühlt?
Bang Chan:Seit Anfang des Jahres sprechen wir über dieses Projekt – und seither frage ich mich: „Was soll ich tun?“ Ich mache das ja nicht allein – Fendi ist ebenfalls mit an Bord. Also dachte ich: „Wie vereine ich meine Musikalität mit dem, was Fendi sich von mir wünscht?“ Ehrlich gesagt, hat es eine Weile gedauert, doch das Ergebnis kann sich für mich als Musiker sehen lassen. Ich bin noch dabei herauszufinden, was ich als Musiker bevorzuge, aber dieses Projekt hat mir wirklich geholfen, besser zu werden und in meiner Musikalität zu wachsen. Eine großartige Gelegenheit.
Wenn du Musik für dich selbst statt für die Gruppe produzierst – wie unterscheidet sich der kreative Prozess?
Es ist witzig, denn ich habe den Song tatsächlich im Hotelzimmer aufgenommen, während wir auf Tournee waren. Das war nicht gerade einfach, aber irgendwie habe ich alles fertigbekommen. Es ist ziemlich anders, denn wenn wir Stray‑Kids‑Musik machen, sind wir 3RACHA – also ich, Changbin und Han – und sie sind immer da, um zu helfen, wenn ich oder jemand anderes feststeckt. Dann schreiben drei Leute gemeinsam einen Song. Für mich allein ist es eine völlig andere Geschichte. Ich brauche lange, um herauszufinden, was ich will, und ich arbeite noch immer daran. Es ist also ein Langzeitprojekt.
Der Titel des Tracks lautet „Roman Empire“ und taucht auch in den Lyrics auf – was hat die gesamte Kreation inspiriert?
Fendi hat seinen Sitz in Rom, und da dachte ich, es wäre am besten, das Römische Reich einzubauen. So entstand das Konzept. Erinnerst du dich an die Zeit, als auf TikTok die Frage „Do you think about the Roman Empire?“ trendete? Das war überall, oder? Ja. In den Lyrics habe ich viele Fendi‑Referenzen verarbeitet … das F‑Logo, das FF‑Logo. Was noch? Die Peekaboo Bag.
Wie übersetzt sich Fendi in deinen persönlichen kreativen Prozess oder prägt die Ästhetik deines Solo‑Debüts?
Als ich in Mailand war, durfte ich Fendi beim gesamten kreativen Prozess über die Schulter schauen – und sah, wie detailverliebt sie arbeiten und wie viel Handwerkskunst darin steckt. Das hat mich an meine eigene Arbeitsweise erinnert, wenn ich an Musik sitze. Als Kreative haben wir also viel gemeinsam. Danke, Fendi!
Mit diesem Solo‑Track, der FENDI gewidmet ist – was hoffst du, werden die Fans an dir entdecken, das sie bisher noch nicht gesehen haben?
Es ist eine Art Musik, die ich so noch nicht gemacht habe – viele werden von dieser neuen Herausforderung wohl überrascht sein. Am Ende hängt alles davon ab, wie man es interpretiert. Ich mag es nicht, vorzugeben oder auszubuchstabieren, worum es in einem Song geht. Deshalb überlasse ich die Deutung euch.



















