Yohji Yamamoto SS26: Mode ist Kunst
Der japanische Designer ehrte den verstorbenen Giorgio Armani mit bedruckten Looks und rührenden Schriftzügen.
Der japanische Designer Yohji Yamamoto eroberte gestern Abend das historische Hôtel de Ville in Paris, inszenierte seine künstlerische Meisterschaft und machte die Prêt-à-porter-Saison zu seinem persönlichen Spielplatz. Er ließ den Tag in gelassener Ruhe ausklingen – die Kleider sprachen für sich, während die Models über den Laufsteg schwebten.
Die 47 Looks umfassende Kollektion entfaltete sich unter Yamamotos unverwechselbarer Regie; die Stoffe waren ganz nach seinen Vorstellungen geformt. Die Auftaktkleider – schwarze Flächen, überzogen mit weißen Graffiti-Prints – machten den Körper zur Bühne für Geschichten. Es folgten fransige und bewusst abgetragen wirkende Stücke, bevor die Looks 11 und 12 den Stoff verdrehten und verknoteten, um jede mögliche Seite offenzulegen.
Als Nächstes kam Karo – dreifarbig, um gerüschte Roben gewickelt – kombiniert mit Zylindern mit langem Flor, wie aus der Zeit gefallen. In einer berührenden Geste zollte Yamamoto dem verstorbenen großen Giorgio Armani Tribut: Ausgewählte Stücke trugen auf dem Rücken Magazinausschnitte, andere waren mit Texten versehen, die Armanis nachhaltigen Einfluss auf seine Karriere würdigten.
Frühjahr/Sommer 2026 endete in einem karmesinroten Aufblitzen. Fünf rote Looks schnitten mit Capes und schleppendem Tüll durchs Noir und setzten Yamamotos finales, vibrierendes Ausrufezeichen.
Werfen Sie oben in der Galerie einen genaueren Blick auf Yohji Yamamoto SS26.


















