Ubisoft soll ein Assassin’s Creed-Spiel zum US-Bürgerkrieg (1860er, USA) gestrichen haben
Der Titel befand sich angeblich in einer frühen Entwicklungsphase, bevor die Chefetage 2024 den Stecker zog.
Zusammenfassung
- Laut Berichten hat Ubisoft ein Assassin’s Creed Spiel gestrichen, das in den USA der 1860er-Jahre zur Zeit der Reconstruction-Ära angesiedelt war
- Als Hauptgrund galt das aktuelle politische Klima in den USA – „zu politisch in einem zu instabilen Land“
- Die Handlung drehte sich um einen ehemals versklavten schwarzen Mann, der sich den Assassinen anschließt, um gegen den Ku-Klux-Klan zu kämpfen
Berichten zufolge hat Ubisoft ein Assassin’s Creed Spiel gestrichen, das in den USA der 1860er-Jahre spielen sollte.
Laut Game File berichtet Stephen Totilo, dass das Spiel 2024 vor allem wegen des politischen Klimas in den USA zurückgezogen wurde. Allerdings verweisen Berichte auch auf den Gegenwind, den Ubisoft wegen Yasuke, des schwarzen Samurai in Assassin’s Creed Shadows. Aktuelle und ehemalige Ubisoft-Mitarbeitende äußerten sich unter der Bedingung der Anonymität; ein Entwickler erklärte, das Spiel sei „zu politisch in einem zu instabilen Land“ gewesen.
Der Titel hätte sich auf die Reconstruction-Ära nach dem Bürgerkrieg konzentriert. Spielerinnen und Spieler hätten in die Rolle eines ehemals versklavten schwarzen Mannes aus dem Süden geschlüpft, der in den Westen aufbricht, um neu anzufangen. Nach seiner Rekrutierung durch die Bruderschaft der Assassinen wäre die Figur in den Süden zurückgekehrt, um „für Gerechtigkeit zu kämpfen – in einem Konflikt, der ihn unter anderem mit dem Aufstieg des Ku-Klux-Klan konfrontiert“.
Das unbetitelte Spiel befand sich dem Vernehmen nach bereits in einer frühen Entwicklungsphase. Vor seiner Streichung im Juli 2024 hatte es von der Ubisoft-Führung grünes Licht erhalten.
Ubisoft hat sich zu dem Bericht bislang nicht geäußert.



















