Lacoste Ladies Open de France: Ein Turnier im kreativen Wandel
Im vierten Jahr seiner Neuausrichtung vereint das Lacoste Ladies Open de France Spitzengolf und künstlerischen Ausdruck.
Das Lacoste Ladies Open de France hat sich nach einer bewussten Neuausrichtung einen festen und unverwechselbaren Platz im Golfsport erobert. Im vierten Jahr dieses Wandels kehrt das Turnier nach Deauville zurück, dem Seebad, das für seine Belle-Époque-Architektur und sein jährliches Filmfestival berühmt ist. Im ikonischen Golf Barrière Deauville mit Blick auf den Ärmelkanal ausgetragen, ist das Event ebenso ein kulturelles Happening wie ein sportliches Highlight – getragen von einer kuratierten Folge von Kunstinstallationen, die in Zusammenarbeit mit Lacoste und Trajectoire Studio entstanden sind.
Vom 25. bis 27. September empfingen die Fairways der Normandie im Rahmen der Ladies European Tour die besten Spielerinnen Europas, jede mit dem Ziel, an die Erfolge von Chiara Tamburlini, der Siegerin 2024, anzuknüpfen. Mit einem auf 400.000 € erhöhten Preisgeld bekräftigte das Turnier sein Engagement für das Wachstum des Frauengolfs – und blieb zugleich kostenlos sowie öffentlich zugänglich. Dem eigenen Anspruch treu, verband das Lacoste Ladies Open de France erneut sportliche Höchstleistungen mit zeitgenössischem künstlerischem Ausdruck und bot ein Erlebnis, das weit über den reinen Wettkampf hinausreicht.
Jede Ausgabe wird visuell von einem singulären Kunstwerk geprägt; in diesem Jahr rückte das offizielle Plakat ‚Backspin‘ in den Mittelpunkt – ein vom Künstler Grems individuell gestaltetes Golfcart, inszeniert in einem farbenfrohen, unkonventionellen Setting. Das Motiv spiegelte die besondere DNA des Events wider, das an der Schnittstelle von Wettbewerb und Kreativität steht. Im Herzen des Golf Barrière Deauville entdeckten Besucherinnen und Besucher zudem einen Open‑Air‑Kunstparcours von Trajectoire Studio, in dem fünf monumentale Arbeiten die Landschaft setzten. Für 2025 kamen zwei neue Werke hinzu: ‚Baignade interdite‘ von Camille Bellot, eine traumhafte, verspielte Neuinterpretation des ikonischen Lacoste‑Krokodils aus recycelten Textilien; und ‚Lacoste‘ von Damien Poulain, eine Reihe bedruckter Flaggen, die den Markennamen formen und zugleich universelle grafische Symbole sowie deren Beziehung zu Menschen und Orten erkunden.
Neben diesen Neuaufträgen kehrten auch drei inzwischen vertraute Arbeiten auf den Platz zurück. Grems’ ‚Backspin‘‑Golfcart (dasselbe, das auf dem offiziellen Turnierplakat zu sehen ist) verwischte die Grenze zwischen Designobjekt und Kunstwerk; Cyril Lancelins aufblasbare ‚Pyramid XL Sphere‘ lud zu einer spielerischen, monumentalen Auseinandersetzung mit Geometrie ein; und Jérémie Nassirs ‚Fresh Start‘, das erhöhte Tee an Loch 1, präsentierte sich auch dieses Jahr mit aufgefrischter visueller Identität. Zusammen verwandelten diese Arbeiten das Turnier in eine Bühne, auf der Frauengolf und mutige künstlerische Experimente in perfekter Harmonie zusammentreffen.



















