Diebe verüben Juwelenraub im Louvre-Museum – am helllichten Tag
In der ersten halben Stunde nach Öffnung des Museums hatten sie es auf „unschätzbare“ Kronjuwelen abgesehen – der Raub dauerte nur sieben Minuten.
Zusammenfassung
- Das Pariser Louvre-Museum wurde am helllichten Tag zum Ziel eines dreisten Juwelenraubs, der rund sieben Minuten dauerte.
- Die Täter nutzten eine motorisierte Hebebühne und Winkelschleifer, um in die Galerie d’Apollon zu gelangen und acht „unschätzbare“ Schmuckstücke aus der napoleonischen Ära zu entwenden.
- Das Museum wurde umgehend zur Untersuchung geschlossen; die entwendeten Stücke, darunter Smaragd- und Saphir-Sets, gelten als von unschätzbarem historischem Wert.
Das meistbesuchte Museum der Welt wurde am Sonntag zum Schauplatz eines dreisten Juwelenraubs, als professionelle Diebe im Pariser Louvre-Museum eine nur wenige Minuten dauernde, präzise geplante Aktion durchführten. Der Überfall am helllichten Tag, kurz nach Öffnung des Hauses, zielte auf unschätzbare Stücke der französischen Kronjuwelen und zwang den Louvre, sofort zu schließen, um den Tatort zu sichern.
Der Raub spielte sich mit filmreifer Präzision in der Galerie d’Apollon ab. Die Behörden bestätigten, dass ein Team aus drei oder vier Tätern, teils als Bauarbeiter verkleidet, eine vor der zur Seine gewandten Fassade positionierte motorisierte Hebebühne nutzte, um ein Fenster im ersten Stock zu erreichen. Mit Werkzeugen wie Winkelschleifern brachen die Kriminellen die Glasvitrinen auf und stahlen acht historische Schmuckstücke – darunter Smaragd- und Saphir-Sets, die einst von Kaiserin Marie-Louise und Königin Marie-Amélie getragen wurden. Die New York Times berichtete, dass zwei Einbrecher mit verhüllten Gesichtern über den Balkon im zweiten Stock eindrangen. Sie kamen mit einer auf einem Lkw montierten, elektrisch betriebenen Leiter an – in Paris kein seltener Anblick –, bevor sie mit Schleifern die Scheibe aufbrachen und Alarm auslösten. In nur sieben Minuten stahlen die Täter Stücke der Kronjuwelen, indem sie zwei Vitrinen zerschlugen und weitere Alarme auslösten. Anschließend verschwanden sie auf demselben Weg, kletterten die Leiter hinunter und auf eine Uferstraße an der Seine, wo sie zu zwei Komplizen auf Motorrollern stießen, die als Fluchthelfer dienten.
Innenminister Laurent Nuñez bezeichnete den Diebstahl als „groß angelegte, hochorganisierte Operation“, die in etwa sieben Minuten abgeschlossen war. Zwar wurde eine Krone von Kaiserin Eugénie außerhalb des Geländes beschädigt aufgefunden, doch die entwendeten Stücke gelten jenseits ihres Marktwerts als von „unschätzbarem Wert für das kulturelle Erbe“. Der Vorfall wirft umgehend Fragen nach der Sicherheit des historischen Wahrzeichens auf und zählt zu den kühnsten Museumseinbrüchen der jüngeren Vergangenheit.



















