Hammer Museum: Made in L.A. 2025-Biennale rückt opulente „Asymmetrien“ in den Fokus
Mit Werken von Patrick Martinez, Pat O’Neill und Alake Schilling kanalisiert die aktuelle Ausgabe das strahlende Chaos von L.A. in neue Ausdrucksformen.
Zusammenfassung
- Die siebte Ausgabe der Made in L.A. Künstlerbiennale des Hammer Museums läuft noch bis zum 1. März 2026
- Kuratiert von Essence Harden und Paulina Pobocha, versammelt diese Ausgabe 28 Künstlerinnen und Künstler aus dem Großraum L.A., generationen- und medienübergreifend.
- Ohne ein übergreifendes Leitthema spannen die gezeigten Arbeiten einen Bogen von Malerei, Installation und Skulptur über Film, Fotografie, Sound und Video bis hin zu Theater – ein Spiegel des kulturellen Mosaiks der Stadt.
„Weder Mythos noch Monolith: Los Angeles ist für viele vieles zugleich – und seine Dissonanz ist vielleicht sein prägnantestes Merkmal“, hieß es aus dem Hammer Museum im Vorfeld seiner gefeierten Made in L.A. Biennale. Nun in ihrer siebten Ausgabe kehrt die Schau zurück – mit dem Fokus auf 28 Künstlerinnen und Künstler, deren Praxis Generationen, Traditionslinien und Medien überspannt. Während die Kunstszene an der Westküste neuen Schwung aufnimmt, entfaltet sich die Ausstellung als Ode an die Menschen und Orte, die sie möglich gemacht haben; jedes Werk vibriert vor dem kaleidoskopischen Charme der Stadt.
Die Kuratorinnen Essence Harden und Paulina Pobocha verbrachten ein Jahr damit, von Künstlerinnen und Künstlern betriebene Orte, Ateliers, Galerien und Museen im gesamten County zu besuchen, bevor sie die finale Auswahl zusammenstellten. Getreu dem Mosaik-Ethos der Stadt verzichtet die Ausgabe 2025 auf ein Leitthema zugunsten einer unverkennbar angeleno-typischen Offenheit, die den sonnigen Surrealismus der Stadt spiegelt.
Ob Installation, Video, Sound, Choreografie, Malerei, Film oder Theater – jedes gezeigte Werk begreift die Stadt als Ort sowohl der Verwurzelung als auch des fortwährenden Werdens. Zu den unbedingten Highlights zählt eine neongetauchte, wandfüllende Installation von Patrick Martinez, bekannt für Arbeiten, die gesellschaftlichen Kommentar mit einem visuellen Vokabular aus East L.A. verbinden. Außerdem zu erleben: „The Kids“, ein Live-Bühnenstück von Leilah Weinraub in Zusammenarbeit mit Max Pitegoff und Calla Henkels experimentellem New Theater Hollywood, sowie der 25 Fuß hohe, aufblasbare „Buggy Bear“ von Alake Shilling, der vor dem Eingang des Museums gestrandet ist.
„Das Ergebnis ist eine Ausstellung, geformt von den Asymmetrien von Los Angeles selbst – seinen Dissonanzen und Resonanzen, seinen Widersprüchen und Verwandtschaften, seiner Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden und zugleich an der Geschichte festzuhalten“, so die Kuratorinnen.
Made in L.A. 2025 ist im Hammer Museum noch bis zum 1. März 2026 zu sehen. Lesen Sie weiter für die vollständige Liste der Beteiligten.
Ausstellende Künstlerinnen und Künstler:
Alake Shilling
Ali Eyal
Alonzo Davis
Amanda Ross-Ho
Beaux Mendes
Black House Radio (Michale Donte)
Brian Rochefort
Bruce Yonemoto
Carl Cheng
David Alekhuogie
Freddy Villalobos
Gabriela Ruiz
Greg Breda
Hanna Hur
Hood Century (Jerald Cooper)
John Knight
Kelly Wall
Kristy Luck
Leilah Weinraub
Mike Stoltz
Na Mira
New Theater Hollywood (Max Pitegoff und Calla Henkel)
Nicole-Antonia Spagnola
Pat O’Neill
Patrick Martinez
Peter Tomka
Widline Cadet
Will Rawls



















