Neo-Soul-Pionier D’Angelo ist mit 51 Jahren gestorben
Seine Familie gab den Tod des Pioniers und Visionärs bekannt.
Zusammenfassung
- Neo‑Soul‑Pionier D’Angelo ist am 14. Oktober im Alter von 51 Jahren nach langem Kampf gegen den Krebs verstorben.
- Sein Debütalbum „Brown Sugar“, das 1995 erschien, gilt weithin als Initialzündung der Neo‑Soul‑Bewegung
- Er war eine Schlüsselfigur des Kollektivs Soulquarians und kollaborierte mit Künstlern wie Questlove, Erykah Badu und J Dilla
Der Neo‑Soul‑Pionier D’Angelo ist im Alter von 51 Jahren verstorben. Die Familie des einflussreichen Künstlers bestätigte die Nachricht in den sozialen Medien und gab Krebs als Todesursache an.
„Der leuchtende Stern unserer Familie ist in diesem Leben für uns erloschen … Nach einem langen und mutigen Kampf gegen den Krebs sind wir untröstlich, bekannt geben zu müssen, dass Michael D’Angelo Archer, seinen Fans weltweit als D’Angelo bekannt, heimgerufen wurde und dieses Leben heute, am 14. Oktober 2025, verlassen hat“, heißt es in der Erklärung.
„Es schmerzt uns, dass seiner Familie nur die lieben Erinnerungen bleiben, doch wir sind unendlich dankbar für das Vermächtnis zutiefst bewegender Musik, das er hinterlässt. Wir bitten in dieser schweren Zeit um Wahrung unserer Privatsphäre, laden zugleich alle ein, mit uns um seinen Abschied zu trauern und das Geschenk des Gesangs zu feiern, das er der Welt hinterlassen hat.“
Der verehrte Visionär wurde 1994 mit seinem Beitrag zu Black Men Uniteds „U Will Know“ ins Rampenlicht katapultiert. D’Angelo veröffentlichte sein Debütalbum „Brown Sugar“ ein Jahr später; die Platte gilt weithin als das Album, das den Neo‑Soul begründete. Gemeinsam mit Questlove rief er die Soulquarians ins Leben, ein wechselnd besetztes Kollektiv schwarzer Musiker, das Soul, Hip‑Hop, Avantgarde, Jazz und R&B weiterdachte. Zu den Mitgliedern zählten unter anderem Erykah Badu, J Dilla, Q‑Tip, Mos Def und Common. Im Laufe seines Lebens arbeitete er mit Größen von Badu über JAY‑Z, Raphael Saadiq und Lauryn Hill bis hin zu vielen weiteren zusammen.

















